Girokonto Vergleich

Girokonto: Viele Basiskonten sind überteuert

Verbraucherschützer haben sechs Banken wegen zu hoher Gebühren abgemahnt – unter ihnen ist auch die Deutsche Bank.

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Berlin. Eigentlich sollte das Basiskonto Menschen Zugang zu bargeldlosen Bankgeschäften bekommen, die zuvor von den Banken wegen zu geringen Einkommens oder eines fehlenden Wohnsitzes als Kontoinhaber abgelehnt worden waren. Dazu zählen beispielsweise überschuldete Bürger, Obdachlose oder auch Asylbewerber.

Vorab einen Vergleich durchführen

Seit dem 19. Juni 2016 haben alle Verbraucher einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto. Die Rosinenpickerei unter den Geldhäusern sollte damit eigentlich ein Ende haben. Und profitieren sollten vorrangig sozial Schwache. Die Entgelte für dieses sogenannte Basiskonto sollten angemessen sein. Aber dies ist nach Stichproben der Verbraucherzentralen nicht immer der Fall.

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Denn einige Banken haben die neue Regelung offenbar zu ihrem Vorteil genutzt und kassieren gerade bei den Basiskonto-Kunden unverhältnismäßig viel ab. Nun hat die Verbraucherzentrale sechs Kreditinstitute wegen zu hoher Gebühren beim Basiskonto abgemahnt. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale verstoßen die Deutsche bank, die Postbank, die Targobank, die Sparkasse Holstein, die Volksbank Karlsruhe und die BBBank gegen die im Zahlungskontengesetz festgelegten Richtlinien.

Es gibt inzwischen zwar für jedermann ein Recht auf ein Girokonto, bei der Auswahl des richtigen Kontos muss man sich aber im Vorhinein informieren und unbedingt Preise vergleichen.