Tagesgeldkonten

Tagesgeld: Das sind die besten Konten im September

Immer mehr Banken senken die Zinsen für Tagesgeldkonten. Ob sich diese Sparanlageform noch lohnt, erfahren Sie hier. Ein Vergleich lohnt sich.

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Berlin. Tagesgeld zählen in Deutschland trotz Niedrigzinsphase immer noch zu den beliebtesten Geldanlage-Produkten. Sparer, die Geld anlegen wollen, sollten vorab einen Tagesgeldvergleich durchführen, denn dieser kann sich in Euro bezahlt machen.

Vorab einen Vergleich durchführen

Denn die Unterschiede bei den Tagesgeldzinsen sind mitunter enorm. Die Höhe des Zinses sollte für die Entscheidung den alleinigen Ausschlag geben, solange man nicht mehr als 100.000 Euro anlegen will, die durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt sind. Der Zins ist flexibel, aber oft über Monate gleich hoch. Tagesgeldzinsen können täglich angepasst werden, daher auch der Name Tagesgeld. In der Regel sind die Tagesgeldzinsen aber über Wochen, manchmal sogar über Monate gleich hoch. Dennoch sollten Sie regelmäßig einen Tagesgeld-Vergleich durchführen.

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Die Zahl der Zinstermine pro Jahr für diese Form der Geldanlage ist wichtig. Je öfter Ihr Tagesgeldkonto verzinst wird, desto höher ist der Zinseszinseffekt. Die Zinshöhe ist bei einigen Banken je nach Anlagebetrag unterschiedlich hoch. Zudem gibt es besondere Angebote für Neukunden mit höherem Zins, während Stammkunden weniger Tagesgeldzinsen bekommen.

Hier einige Tagesgeldbeispiele*: Sparer, die 10.000 Euro für sechs Monate anlegen wollen, erhalten bei der CortalConsors die höchsten Zinsen. Einzige Voraussetzung: Es muss dazu ein Depotwechsel durchgeführt werden. Dann gibt es einen Zinssatz von 2,51 Prozent. Die österreichische Anadi Bank bietet 0,99 Prozent (das entspricht einem Zinsertrag von 49,60 Euro).

Viele deutsche Banken haben über die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro pro Person hinaus eine zweite Absicherung. Gut 170 Geschäftsbanken gehören dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken an. Das bedeutet einen Schutz in Millionenhöhe. Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken stützen sich gegenseitig ab, so dass die Einlagen bei ihr praktisch unbegrenzt abgesichert sind. Nur: Die wenigsten regionalen und überregionalen Banken bieten überhaupt Tagesgeld an.

*Stand: 22. September 2016