Stromvergleich

Wechsel des Strom- und Gasanbieters lohnt sich

Das Vergleichsportal Check 24 hat unterschiedliche Orte in Deutschland ermittelt, in denen sich ein Wechsel des Strom- oder Gasanbieters lohnt

Ein Wechsel des Strom- oder Gasanbieters kann für einen echten Geldregen sorgen

Ein Wechsel des Strom- oder Gasanbieters kann für einen echten Geldregen sorgen

Foto: iStock

Berlin. Durch den Wechsel des Strom- oder Gasanbieters können leicht mehrere Hundert Euro pro Jahr eingespart werden. Check 24 hat jetzt verschiedene Städte verglichen - und auch Berliner profitieren von einem großen Sparpotenzial. Denn in der Hauptstadt können Stromkunden durch einen Anbieterwechsel 27 Prozent ihrer Kosten einsparen.

Beim Strom zählen Grundpreis und der Preis für den Strom. Singles und Paare, die nicht viel Strom verbrauchen, wählen am besten einen Tarif mit niedrigem Grundpreis pro Monat. Für Familien und Großverbraucher zählt dagegen der Preis für den Strom. Der wird in Cent pro Kilowattstunde berechnet. Je niedriger der Strompreis desto besser. Beide Preise: Grundpreis und Strompreis variieren von Region zu Region.

So gehen Sie am besten vor: Prüfen Sie die Details zu Ihren Wunschtarifen: Liefert der Anbieter Ökostrom? Gibt es eine Preisgarantie? Erhalten Sie eine Wechselprämie? Zahlt der neue Anbieter eine Wechselprämie oder einen Bonus, gilt der Preis nur für das erste Jahr. Wer anschließend weiter günstig Strom oder Gas beziehen will, muss vielleicht erneut wechseln.

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Eine vierköpfige Familie, die rund 4.000 kWh pro Jahr verbraucht, zahlt beim günstigsten Stromanbieter aktuell 748,41 Euro (beim Anbieter BEV Energie Strom), den teuersten Tarif bietet Vattenfall. Hier müsste die Familie rund 1237,61 Euro zahlen - ein Plus von 489,20 Euro.

Der aktuell günstigste Gasanbieter in der Hauptstadt (bei einem Verbrauch von 27.000 kWh pro Jahr) wird von der Extragas angeboten - hier zahlen Kunden 1023,53 Euro. Der teuerste Anbieter verlangt für dieselbe Leistung 1888,53 Euro (Gasag).*

Diese Tipps sollten Sie beachten: Die Kündigung des alten Vertrags übernimmt der neue Anbieter. Man sollte demnach nicht selbst kündigen. Wählen Sie nicht die Option "Vorauskasse". Zum einen geben Sie dem Anbieter dadurch nicht ein zinsloses Darlehen, sondern oftmals ist der Preis gar nicht so günstig, wie es scheint. Zum anderen sind Verbraucher somit der Insolvenz eines Anbieters hilflos ausgeliefert. Verbraucher, die ihren Strom- oder Gastarif vergleichen wollen, sollten die Voreinstellungen bei Vergleichsrechnern anpassen. Dadurch wird verhindert, dass verbraucherunfreundliche Tarife angezeigt werden.

*Stand: 4. Juli 2016