Tages- und Festgeld

EU-weite Einlagensicherung schützt Spareinlagen

Verbraucher, die ihr Geld anlegen wollen, können aktuell auf nicht besonders viele lukrative Angebote zugreifen. Aber es gibt einige Ausnahmen.

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Berlin. Aktuell gibt es nur wenige Banken, die für Tages- oder Festgeld noch Zinsen zahlen. Ein Blick in das benachbarte Ausland kann sich rentieren, denn es gibt weiterhin Banken, die bis zu 2,50 Prozent anbieten

Vor Kontoeröffnung einen Vergleich durchführen

Die maltesische Fimbank bietet ab sofort auch Festgeld mit einer Laufzeit von 36 Monaten. Und dies zu einem Zinssatz von 2,20 % p.a.. Das entspricht einem Zinsertrag von 1.011,94 Euro - die Zinszahlung erfolgt zum Laufzeitende. Während der Laufzeit ist eine vorzeitige Verfügbarkeit nicht möglich. Ausnahmen können nur im Rahmen ernster Notfälle gewährt werden.

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Die Einlagen bei der Fimbank sind im Rahmen der EU-weit harmonisierten Einlagensicherung gesetzlich geschützt und die Höhe der Absicherung beträgt 100.000 Euro.

Verbraucher, die täglich über ihr Erspartes verfügen wollen, sollten ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto einzahlen. Die Zinsen für einen Anlagezeitraum von zwölf Monate beträgt aktuell 1,16 Prozent* - das Angebot bietet die österreichische Anadi Bank. Im Vergleich: Die deutsche Consorsbank bietet lediglich 1,00 Prozent (das entspricht einem Zinsertrag von 100,38 Euro). Bevor man sich für eine Bank entscheidet, sollte man klären, ob die Angebote nur für Neukunden oder aber auch für Bestandskunden gelten. Bei einigen Kreditinstituten gilt man bereits als Neukunde, wenn man in den vergangenen sechs Monaten kein Konto bei ihnen führte.

*Stand: 14. Juli 2016