Tagesgeld und Festgeld

Kaufen wichtiger als Sparen

Laut einer repräsentativen Umfrage legt jeder fünfte Deutsche kein Geld zur Seite. Der durchschnittliche monatliche Sparbetrag liegt bei 109€

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Berlin. Die Umfrage wurde vom Marktforschungsunternehmen Toluna im Auftrag der Comdirect Bank durchgeführt. Es mag keine Überraschung sein, dass rund 18 Prozent der Befragten überhaupt nicht sparen, sondern viel lieber ihr Geld ausgeben. 31 Prozent der Umfrageteilnehmer legen weniger als 100 Euro pro Monat zurück.

Die Kauflust hat auch mit dem fehlenden Vertrauen in den Finanzmarkt sowie mit den historisch niedrigen Zinsen zu tun. Die Menschen geben Geld aus, weil sie sehen, dass sich auf ihrem Sparbuch nichts bewegt. Vor diesem Hintergrund neigen die Verbraucher eben eher dazu, ihr Geld in "werthaltige Anschaffungen" zu stecken, statt es auf die hohe Kante zu legen.

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Diejenigen, die ihr Geld dennoch anlegen, sind sich bei der Wahl ihrer Anlageform aber weiterhin sicher. Denn trotz Niedrigzinsphase sind Tages- und Festgeldkonten bei deutschen Sparern weiterhin beliebt. Es gibt aber auch deutsche Sparer, die ihr Geld lieber auf ihrem Girokonto parken (immerhin 56 Prozent), obwohl es dort keine Zinserträge gibt.