Tagesgeld und Festgeld

Sparen: Rentabilität von Tages- und Festgeld gestiegen

Wer den Handel mit Aktien an der Börse scheut, kann auch mit den Sparanlagen Tages- und Festgeld noch eine Rendite erwirtschaften.

Verbraucher, die Geld zur Seite legen und sparen können, sollten dies also trotz Niedrigzinsphase weiterhin tun

Verbraucher, die Geld zur Seite legen und sparen können, sollten dies also trotz Niedrigzinsphase weiterhin tun

Foto: iStock

Berlin. Die niedrige Inflationsrate führte in den vergangenen Monaten dazu, dass die Rentabilität von Tages- und Festgeldkonten gestiegen ist.

Verbraucher, die Geld zur Seite legen und sparen können, sollten dies also trotz Niedrigzinsphase weiterhin tun. Nicht nur der Aspekt der Sicherheit spielt dabei eine große Rolle.

Tages- und Festgeldkonten vergleichen

Häufig lohnt sich es nur, Festgeld für eine Laufzeit von drei oder fünf Jahren anzulegen. Denn gegenüber dem Tagesgeld, wo teilweise Neukunden-Zinssätze in Höhe von 1,5 Prozent zum Einstand möglich sind, wirkt beim Festgeld auch der Zinseszinseffekt. Denn Zinsen, die jeweils zum Ende der Laufzeit gutgeschrieben werden, sind ab diesem Zeitpunkt mitverzinst. Der komplette Festgeldbetrag ist, anders als beim Tagesgeld, während der vereinbarten Laufzeit nicht frei verfügbar (Stand: 19. Juni 2016).

Für beide Finanzprodukte gilt in Deutschland die gesetzliche Einlagensicherung. Das bedeutet, dass wenn die Bank, bei dem man seine Konten eröffnet hat, Insolvenz anmelden, verlieren Sparer kein Geld - und das garantiert bis zu einer Höhe von 100.000 Euro

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Das sollte man beachten: Tages- und Festgeldsparer sollten bei ihrer Bank einen Freistellungsauftrag stellen. In Deutschland gilt ein Steuerpauschbetrag von 801 Euro pro Person (bzw. 1602 Euro für Ehepaare). Die Bank schreibt die Zinsen dann ohne Abzug der Abgeltungssteuer dem Festgeldkonto gut.