Tagesgeldkonto

Stiftung Warentest rät zum Tagesgeld-Hopping

Wer geschickt mit seinem Tagesgeld agiert, kann ein dickes Plus einfahren. Möglich macht das das sogenannte Tagesgeld-Hopping.

Tagesgeld-Hopping kann sich lohnen. Allerdings sollten Tagesgeld-Hopper mit dem Computer umgehen können.

Tagesgeld-Hopping kann sich lohnen. Allerdings sollten Tagesgeld-Hopper mit dem Computer umgehen können.

Foto: iStock

Berlin. Sparer, die ihr Geld nicht auf dem Girokonto parken oder auf ein Sparbuch einzahlen, sind gut beraten, wenn sie es auf ein Tagesgeldkonto einzahlen. Und wer seine Gelder regelmäßig wieder neu anlegt und Neukundenboni erhält, hat am Ende mehr als erwartet auf seinem Konto.

Tagesgeld bleibt sichere und lukrative Anlageform

Sparer, die ihr Geld auf ein Tagesgeldkonto einzahlen, sollten sich die Angebote der Direktbanken wie der ING Diba, Consorsbank oder der Audi Bank einmal genauer ansehen. Denn diese Banken bieten Neukunden deutlich bessere Zinssätze als Filialbanken. Zu beachten ist hierbei eigentlich nur, dass die Zinsen von mehr als 1,20 Prozent oft nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag und auch nur für eine gewisse Laufzeit gelten. Bevor man als Sparer dann in den deutlich niedrigeren Standard-Zins abrutscht, sollte man das Tagesgeldkonto wechseln. So können Sparer auch in der Niedrigzinsphase weiterhin ihr Geld vermehren.

Das sollte man bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos beachten

Die Bank der Wahl sollte an die deutschen oder europäischen Regeln zur Einlagensicherung gebunden sein, damit im Falle einer Bankenpleite das angelegte Geld nicht verloren geht. Verbraucher brauchen auch keine Scheu vor ausländischen Tagesgeld-Anbietern zu haben, denn auch bei der maltesischen Fimbank, der slowakischen Postova Banka oder der österreichischen Anadi Bank sind die Einlagen sicher.

Ganz wichtig: Natürlich müssen auch Tagesgeld-Hopper an das Ausstellen ihrer Freistellungsaufträge denken, denn Steuern müssen gezahlt werden. Wer dies verpasst, kann erst mit der nächsten Steuererklärung zu viel gezahlte Beträge zurückholen.

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