Mobile Banking

Girokonto: Viele Banken bieten Push-Benachrichtigungen an

Heute hat fast jeder ein Smartphone und nutzt mobil sein Endgerät, um Geldgeschäfte zu tätigen. Einige Banken bieten einen Extra-Service an.

Immer mehr Bankkunden tätigen ihre Bankgeschäfte mit ihrem Smartphone. Aber nicht jede Bank bietet eine App an, mit der per Push-Benachrichtigung über Kontobewegungen informiert wird.

Immer mehr Bankkunden tätigen ihre Bankgeschäfte mit ihrem Smartphone. Aber nicht jede Bank bietet eine App an, mit der per Push-Benachrichtigung über Kontobewegungen informiert wird.

Foto: iStock

Berlin. Kunden, die ihre Bankgeschäfte nur in der Filiale abwickeln und ihre Kontauszüge am Automaten ziehen, werden vermutlich nicht ihr Smartphone nutzen, um Bankgeschäfte zu erledigen. Wer dies aber doch tut, nutzt vielleicht schon den Push-Benachrichtigungsservice, den einige Banken wie die 1822direkt anbieten.

Über jede Kontobewegung sofort informiert sein

Ist das Gehalt schon da? Wurde die Miete bereits abgebucht? All das sind Fragen, die sich jeden Monat tausende Bankkunden machen. Und anstatt ständig online seinen Kontostand abfragen zu müssen, kann der Push-Benachrichtigungsdienst sofort Alarm schlagen, wenn sich etwas auf dem Konto getan hat. Mit diesem Service, den unter anderem auch die Consorsbank, Numbers26, ING Diba anbieten, hat man jederzeit ein wachsames Auge auf sein Girokonto. Der Bankkunde kann vorab festlegen, wie oft er derartige Benachrichtigungen erhalten will und worauf diese sich beziehen sollen (Umsatzarten).

Ein gutes und sicheres Passwort ist ein absolutes Muss

Bei der Sparkasse heißt dieser Dienst Kontowecker - hier gibt es neben dem Kontostandswecker noch einen Umsatzwecker und einen Limitwecker. Diese Dienste sind per Push-Nachrichten aus einer App heraus kostenlos, die App selbst kostet in den Stores 0,99 Euro. Im GooglePlay-Store werden aktuell Apps der Postbank und anderen Banken angeboten - hier geht es zum Store. Bankkunden, die ein iOS-Gerät nutzen, erhalten hier eine Übersicht der Push- und Banken-Apps.

Diese Push-Benachrichtungsapps haben aber auch einen Nachteil bzw. bergen sie mögliche Gefahren. Da der gesamte Bankprozess über das mobile Endgerät läuft, droht auch hier die Gefahr einer Trojaner-Attacke. Ein Tipp: Nutzer dieser Apps sollten niemals dasselbe Passwort für die Push-App und die Bank-App nutzen. Kunden sollten ein langes Passwort auswählen, das aus mindestens acht Buchstaben, Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und mindestens ein Sonderzeichen beinhaltet. Am besten sind Passwörter ohne jeglichen Sinn wie beispielsweise MwIKc&dt2x (Marion will ihren Kontostand checken und das täglich zwei Mal). Und natürlich sollten die Passwörter regelmäßig geändert werden.

Oft haben Kunden bei der Wahl eines Girokontos einen ganz konkreten Bedarf - und sei es nur die Möglichkeit, mobil seine Bankgeschäfte tätigen zu können. Wer aktuell auf der Suche nach einem neuen Girokonto ist, sollte vorab einen Vergleich durchführen, da es gravierende Unterschiede in den Leistungen und Kosten gibt.

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