Kreditkarte

Selfie Pay vereinfacht das mobile Bezahlen

Mastercard plant jetzt das Bezahlen per Gesichtserkennung und nennt dies Selfie Pay.

In diesem Sommer will Mastercard ein Bezahlsystem anbieten, bei dem die Karteninhaber sich keine Passwörter mehr merken müssen. Zum Verifizieren der eigenen Identität soll es laut Mastercard ausreichen, ein Selfie zu machen, während man blinzelt.

In diesem Sommer will Mastercard ein Bezahlsystem anbieten, bei dem die Karteninhaber sich keine Passwörter mehr merken müssen. Zum Verifizieren der eigenen Identität soll es laut Mastercard ausreichen, ein Selfie zu machen, während man blinzelt.

Foto: iStock

Wer im Handel mobil seine Rechnungen begleicht, kann entweder sein Smartphone auf ein Kartenlesegerät legen, einen PIN eingeben oder per Fingerabdruck bezahlen. Oder einfach mit einem Lächeln bezahlen - so stellt es sich zumindest Mastercard vor.

Selfie Pay soll Passwörter unnötig machen

Und so soll Selfie Pay, das in 15 Ländern starten soll, funktionieren: Der Kunde macht ein Foto von sich selbst (Selfie) und ein Algorithmus erkennt das Gesicht des Nutzers mit dem beim kreditkartenausgebenden Institut (Mastercard) hinterlegtem Foto. Stimmen beide Fotos bzw. Gesichter überein, wird die Überweisung getätigt.

Selfie Pay soll nicht nur für den Kunden das Bezahlen sicherer machen, sondern auch die Anzahl falscher Überweisungen reduzieren, die für das Kreditunternehmen nur Kosten verursachen.

Im vergangenen Sommer wurde das Verfahren bereits in den USA und den Niederlanden mit 500 Personen getestet und jetzt soll es im September 2016 verfügbar sein. Selfie Pay wird Passwörter und Zahlencodes überflüssig machen – es bleibt abzuwarten, wie deutsche Mastercard-Kunden auf dieses erweiterte Angebot ansprechen werden. Denn schließlich muss man noch herausfinden, wie komfortabler es ist, bei jedem Kauf ein Foto von sich zu machen oder ob die alte Variante (Passwort oder PIN einzugeben) nicht einfacher ist.

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