Girokonto Vergleich

VR-Banken statten Girocard mit NFC-Funktion aus

Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken erhalten demnächst eine Bankkarte, mit der kontaktlos bezahlt werden kann.

NFC (Near Field Communication) ist ein internationaler Übertragungsstandard, der zur Kommunikation im Nahbereich bis zu zehn Zentimeter genutzt wird. Dank dieser Technik ist ein kontaktloses Bezahlen möglich.

Kontaktlos bezahlen mit Girocard

Die Technik findet sich in Kredit-, EC- und Kundenkarten wieder, aber auch in vielen Handys. Das Zahlungsverfahren, mit dem sich auch kleine Beträge bequem bargeldlos bezahlen lassen, wird vermehrt genutzt. Denn statt mühsamer PIN-Eingabe oder Unterschrift können Kunden so ohne weitere Authentifizierung ihre Käufe bezahlen.

Gut zu wissen: Bei Zahlbeträgen über 25 Euro ist weiterhin eine PIN-Eingabe erforderlich und aus Sicherheitsgründen sind kontaktlose Bezahlvorgänge auf 100 Euro pro Tag begrenzt. Gleiches gilt auch für mehrere unverifizierte Zahlungen nacheinander – nach der dritten Zahlung erfolgt wieder eine Abfrage. Die NFC-Technik fokussiert sich also auf Kleinstbeträge.

Der Verband der VR-Banken erwartet, dass noch in diesem Jahr mehr als drei Millionen girocards mit dieser Technologie ausgestattet werden. Im nächsten Jahr sollen dann alle Karten einen derartigen Funkchip integriert haben. Noch nicht alle Kreditinstitute haben ihre Karten mit dieser Technologie ausgestattet, aber es folgen immer mehr. Wer ebenfalls diese Technik nutzen möchte, findet auf den Seiten seiner Hausbank mehr Informationen. Ist kontaktloses Zahlen mit der eigenen Girocard nicht möglich, können Interessierte ein neues Girokonto eröffnen, um diese Technik zu nutzen.

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