US-Notenbank

Dollar-Leitzins bleibt auf historischem Tief

Die Notenbanker um Ben Bernanke halten an ihrer Politik des billigen Geldes fest, um die US-Konjunktur zu stützen. Sie sehen noch bedeutsame Abwärtsrisiken.

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Ungeachtet der konjunkturellen Erholung in den USA hält die Notenbank Fed an ihrer Politik des billigen Geldes fest. Der Leitzins solle bis Ende 2014 auf niedrigem Niveau gehalten werden, um die Wirtschaft zu stützen, bekräftigte die Zentralbank in Washington.

Auch nach der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses bleibt der Zins zwischen null und 0,25 Prozent. Das „Operation Twist“ getaufte geldpolitsche Manöver werde ebenfalls wie geplant fortgeführt. Dabei werden kurz- gegen langlaufende Staatsanleihen getauscht, um die Langfristzinsen zu drücken.

Weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft deutete die Fed hingegen nicht an, sondern äußerte sich vergleichsweise positiv über die jüngsten Konjunkturdaten.

So hätten sich die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt verbessert und die „Spannungen auf den globalen Finanzmärkten gelockert“, wie es in der Mitteilung des Offenmarktausschusses hieß. Allerdings gebe es noch immer bedeutsame Abwärtsrisiken im Wirtschaftsausblick.

Die Notenbanker um Fed-Chef Ben Bernanke ließen sich jedoch eine Hintertür offen. Sie wollen den Umfang und die Zusammensetzung ihrer Wertpapierbestände regelmäßig prüfen und bei Bedarf anpassen.