Finanzmärkte

Nikkei auf tiefstem Jahresschluss seit 1982

Die Börse in Japan beendet das Handelsjahr so schlecht wie seit 29 Jahren nicht mehr. Mit verantwortlich dafür waren der Fukushima-GAU und die Flut in Thailand.

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An der Tokioter Börse hat der Nikkei-Index das Handelsjahr auf dem niedrigsten Jahresschlussstand seit 29 Jahren beendet. Das Börsenbarometer für 225 führende Werte ging am Freitag mit 8455,35 Punkten aus dem Markt.

So tief hatte der Nikkei seit 1982 kein Handelsjahr mehr beendet. Es war ein Jahr voller negativer Nachrichten, darunter die Natur- und Atomkatastrophe vom 11. März, der dramatische Anstieg des Yen und die Flutkatastrophe in Thailand .

Im Vergleich zum Vortag konnte der Nikkei allerdings ein Plus von 56,46 Punkten oder 0,67 Prozent verzeichnen, wozu laut Händlern überraschend positive US-Konjunkturdaten beitrugen. Der breit gefasste Topix schloss mit 728,61 Punkten, ein Aufschlag zum Vortag von 6,49 Punkten oder 0,90 Prozent.

Fast alle Sektoren an Asiens Leitbörse konnten am letzten Handelstag des Jahres zulegen. Im neuen Jahr nehmen Tokios Börsianer den Handel wieder am 4. Januar auf. Um 15.00 Uhr Ortszeit wurde der Euro in Tokio zum Yen schwächer mit 100,30 Yen gehandelt nach 100,47 Yen am späten Vortag.

Zum Dollar lag der Euro indes etwas fester bei 1,2939 Dollar nach 1,2931 Dollar am späten Vortag. Der Greenback notierte zum Yen leichter mit 77,51 Yen nach 77,70 Yen am späten Vortag.