Millionen-Strafe

McDonald's wegen Spielzeug in Kindermenüs verklagt

Eine brasilianische Behörde bestraft McDonald's für die Vermarktung der "Happy Meals". Mit Spielzeug würden Kinder zu schlechter Ernährung verführt.

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Wegen der Beigabe von Spielzeug zu Kindermenüs muss die US-Fast-Food-Kette McDonald's in Brasilien 1,8 Millionen Dollar (1,3 Millionen Euro) Strafe zahlen.

Staatlichen Medienberichten zufolge legte eine Nichtregierungsorganisation Beschwerde bei der Verbraucherschutzbehörde in São Paulo ein, weil die Fast-Food-Kette Kinder zu schlechten Ernährungsgewohnheiten ermutige, indem sie bei der Vermarktung der „Happy Meals“ Spielzeug einsetze.

McDonald's wies den Vorwurf mit dem Hinweis zurück, das Spielzeug werde nicht nur in Verbindung mit dem Kindermenü, sondern auch einzeln verkauft. Die Restaurantkette kann noch Berufung gegen die Entscheidung der Behörde einlegen.