DDR-Lohnpapiere

Tausenden Ostdeutschen droht Renten-Verlust

Bis heute sind tausende Rentenansprüche aus der ehemaligen DDR nicht geklärt. Die Rentenversicherung rät alle Beitragszeiten zu prüfen.

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Zehntausenden Ostdeutschen droht der Verlust von Rentenansprüchen . Um dies zu verhindern, müssen sie zügig einen Antrag auf „Kontenklärung“ stellen, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin mitteilte. Denn die Aufbewahrungsfrist für DDR-Lohnunterlagen laufe zum Jahresende aus.

Bei einer sogenannten Kontenklärung prüft die Rentenversicherung, ob alle bisherigen Beitragszeiten richtig erfasst wurden. In den neuen Ländern sind allerdings 286.000 Rentenkonten noch nicht geklärt – das sind zwölf Prozent. Ohne die Lohnunterlagen lassen sich Beitragszeiten aber gegebenenfalls nicht mehr nachweisen.

Die Antragsunterlagen gibt es bei den Rententrägern oder im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de