Frühstück

Das ungekühlte Aufbackbrötchen schwächelt im Test

Die Stiftung Warentest hat Aufbackbrötchen unter die Lupe genommen – und krasse Qualitätsunterschiede ausgemacht. Eines war sogar ein "mangelhaft".

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Bei Aufbackbrötchen aus der Tüte gibt es große Qualitätsunterschiede. In einer Bewertung der Stiftung Warentest von insgesamt 21 Produkten erwiesen sich Tiefkühl-Brötchen als klare Favoriten, weil sie oft sehr knusprig und aromatisch sind, wie die Zeitschrift "test“ berichtete.

Ungekühlte Aufbackbrötchen zeigten hingegen nach Angaben der Verbraucherexperten oft Makel an Kruste und Krume oder schmeckten etwas alt und fade. Tiefkühl-Brötchen werden zu 97 Prozent fertig gebacken, der Verbraucher wärmt sie praktisch nur noch auf. Aufbackbrötchen sind indes nur zu 70 Prozent vorgebacken.

Ohne Zusatzstoffe kommen nur einige der Besten im Test sowie die Brötchen mit Biosiegel aus. Die anderen enthalten aber nicht mehr als drei Zusatzstoffe, die alle als unbedenklich gelten. Ausnahmslos alle Brötchen sind im Prüfpunkt Schadstoffe laut Stiftung Warentest "sehr gut“. Die Tester fanden kaum Kadmium und Blei, Schimmelpilzgifte oder Acrylamid waren auch kein Problem.

Markenware schnitt im Test nicht unbedingt besser ab als Produkte von Discountern: Zwar erhielten die Tiefkühl-Brötchen von Coppenrath & Wiese als einzige die Note "sehr gut“. Die Aufbackbrötchen von Harry fielen indes mit "mangelhaft“ durch. Auf Platz zwei wiederum landeten die Brötchen der Billig-Supermarktkette Lidl.

Insgesamt ein "mangelhaft", zwei "ausreichend" und sieben "befriedigend" sowie zehn "gut" und ein "sehr gut" an die jeweiligen Produkte vergeben.

Weitere Informationen und der ausführliche Test stehen unter www.test.de/aufbackbroetchen zur Verfügung.