ADAC-Vergleich

In Freising kostet der Führerschein am meisten

Wer den Führerschein macht, sollte die Preise vergleichen. Laut ADAC lassen sich schnell Hunderte Euro sparen – vor allem in Großstädten.

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Durch Preisvergleiche bei Fahrschulen am Wohnort können Führerschein-Bewerber hunderte Euro einsparen. Vor allem in Großstädten variieren die Führerschein-Preise deutlich, wie der ADAC mitteilte: Mehr als ein Viertel der Kosten können Fahrschüler demnach im Schnitt sparen, wenn sie vor der Wahl der Fahrschule mehrere Angebote einholen.

So schwankten einer ADAC-Untersuchung zufolge die Führerschein-Preise in Berlin zwischen 1146 und 1856 Euro, in Leipzig lag das günstigste Angebot sogar um knapp 760 Euro unter dem teuersten. Für die Untersuchung verglich der Autofahrerclub die Führerschein-Preise von jeweils 30 Fahrschulen in 15 deutschen Großstädten sowie je fünf Fahrschulen in 15 Kleinstädten.

Testsieger wurde Wittenberg in Sachsen-Anhalt, wo Fahrschüler im Schnitt nur 1371 Euro bezahlen müssen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Leipzig mit 1372 Euro und Berlin mit 1406 Euro. Schlusslicht wurde das bayerische Freising, wo Führerschein-Anwärter stolze 2219 Euro berappen müssen. Laut ADAC kostet der Führerschein in Kleinstädten mit durchschnittlich 1805 Euro etwas mehr als in Großstädten (1689 Euro). Zugleich stellten die Tester in den kleineren Orten eine geringere Preisspanne fest als in den Großstädten: So lagen etwa in Homburg nur 50 Euro zwischen dem billigstem und dem teuerstem Anbieter.