Börsen-Bericht

Dax startet fester, Nikkei schließt im Plus

Gute Vorgaben aus Asien sorgen für einen erfreulichen Börsenstart in Frankfurt. Der deutsche Leitindex notiert fester. Auch der Euro legt leicht zu.

Freundliche Vorgaben aus Asien haben die Anleger wieder an den deutschen Aktienmarkt gelockt. Der Dax kletterte in den ersten Handelsminuten um 0,2 Prozent auf 7414 Punkte. Zu den größten Gewinnern zählten nach einer Kaufempfehlung die Aktien von BASF mit einem Plus von 1,2 Prozent.

Die Aktien der Deutschen Börse verloren 1,4 Prozent und setzten damit ihre Talfahrt im Sog der geplanten Fusion mit Nyse Euronext fort. Auch die in Paris notierten Aktien des Fusionspartners verloren ein Prozent.

Im SDax brachen die Aktien von Balda um über fünf Prozent ein, nachdem Firmenchef Michael Sienkiewicz mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist.

Zuvor schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,6 Prozent im Plus bei 10.808 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,5 Prozent auf 967 Punkte. Auch die Börsen in Shanghai und Hongkong notierten fester, während es in Korea, Singapur und Taiwan abwärtsging.

Im Interesse der Anleger standen in Japan unter anderen die Aktien von Nintendo. Der Spielkonsolenhersteller will eine neue Version seines Minigerätes DS auf den Markt bringen, das einen 3D-Effekt ohne Brille ermöglichen soll. Die Markteinführung ist am 26. Februar in Japan geplant. Die USA sollen im März folgen. Die Aktien von Nintendo schlossen mit einem Plus von mehr als vier Prozent.

Gewinne gab es auch bei den Autoherstellern Mitsubishi Motors und Daihatsu Motor. Einem Medienbericht zufolge will Mitsubishi in Japan ab 2013 einen Geländewagen mit Hybridantrieb anbieten. Die Zeitung „Nikkei“ berichtete zudem, Daihatsu wolle in Indonesien einen billigen Kleinwagen für die Region produzieren. Mitsubishi-Papiere lagen 1,7 Prozent im Plus. Bei Daihatsu betrug der Zuwachs zwei Prozent.

Der Euro tendierte fester. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3550 Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am Vorabend. Ein Dollar war 0,7380 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3510 (Montag: 1,3440) Dollar festgesetzt.

Zahlreiche Konjunkturdaten aus den USA dürften das Interesse auf sich ziehen. Im Blickpunkt stehen Produktionszahlen aus der Industrie. Zudem stehen Zahlen zu den Erzeugerpreisen und vom Immobilienmarkt an. Am Abend veröffentlicht die US-Notenbank Fed das Protokoll ihrer letzten Zinssitzung.