Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 17:00 Uhr - Tele Columbus bricht ein

16.05.2018 - Die Liste der Top-Performer wird angeführt von GSW, Zalando und Rocket Internet. Am deutlichsten eingebüßt haben heute hingegen die Aktien von Heliocentris, Tele Columbus und ebenfalls First Sensor.

Berlin. Bisher erzielen im BAX die größten Handelsvolumina Rocket Internet mit 56,4 Tausend Euro Umsatz, TLG Immobilien mit 31,2 Tausend Euro und MPH mit 25,1 Tausend Euro.

Freude bei den Anlegern des GSW-Anteilscheines. Bis zur Stunde kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Immobilienunternehmens den Stand von 103,00 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagesschlusskurs um 1,98 Prozent verbessern.

Aktien der GSW sind kaum im Handel, denn 98,8% der Unternehmensanteile werden von dem Unternehmen Deutsche Wohnen AG gehalten.

Die Aktie des Internethändlers Zalando, die beim letzten Börsenschluss mit 43,23 Euro notierte, zeigt mit 1,13 Prozent Plus und einem Kurswert von 43,72 Euro eine positive Entwicklung.

Mit 3 Milliarden Euro Umsatz in 2015 gehört der Berliner Online-Shop zu den grössten europäischen Shoppingplattformen.

Unbedeutend nach oben geht es mit dem Rocket Internet-Kurs. Bislang gewinnt der Wert des Internetinvestors 24 Cent (0,97 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 24,64 Euro des Vortages. Zuletzt wird Rocket Internet mit 24,88 Euro gehandelt.

Die Rocket Internet SE mit Sitz in Berlin ist hält Beteiligungen an unterschiedlichen Internet-Startups, darunter Home24, Westwing und Zalando. Die Mitarbeiter von allen Beteiligungsunternehmen zusammengezählt hat Rocket Internet gegenw ärtig rund 25.000 Jobs geschaffen.

Die Aktionäre von MBB-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Aktuell kann der Anteilschein geringfügig zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein der Investmentgruppe den Stand von 92,30 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,87 Prozent.

MBB war 2006 an die Börse gegangen, der Firmenname entspringt einer früheren Verflechtung mit dem Konzern Messerschmitt-Bölkow-Blohm.

Der Wert des Finanzdienstleisters Hypoport gehört mit einem Zuwachs von 0,61 Prozent auch zu den im Großen und Ganzen gleichbleibenden Werten des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 165,20 Euro kann sie sich kaum spürbar um 1,00 Euro auf 166,20 Euro verbessern.

Unter den Online-Finanzangeboten gehört Hypoport zusammen mit einem Fintech-Unternehmen, an dem man beteiligt ist, inzwischen zu den großen Anbietern und zu den großen Berliner Unternehmen.

Nur kaum spürbar geht es heute mit dem Deutsche Grundstücksauktionen-Kurs bergauf. Aktuell gewinnt der Wert des Immobilienauktionators 10 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 16,80 Euro des Vortages und macht damit 0,6 Prozent gut. Zuletzt wird Deutsche Grundstücksauktionen mit 16,90 Euro gehandelt.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Keine große Freude bei den Anlegern des PSI-Wertpapieres. Bislang behauptet sich der Anteilschein des Informationstechnologieunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 17,00 Euro und kann sich damit im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss um kaum spürbare 0,59 Prozent verbessern.

Für Berliner Verhältnisse ist PSI mit 1.700 Jobs eines der wichtigsten IT-Unternehmen.

Die Aktie des Filmproduzenten Senator zeigt mit einem Plus von 0,56 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 18 Cent ebenso eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 18 Cent.

Wild Bunch ist aus der vorherigen, angeschlagenen Senator Entertainment AG hervorgegangen.

Unmerklich bergauf geht es mit dem Axel Springer-Kurs. Bislang gewinnt der Wert des Medienunternehmens 10 Cent (0,15 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 65,65 Euro des Vortages. Zuletzt wird Axel Springer mit 65,75 Euro gehandelt.

Die bekannteste Marke von Axel Springer ist die Bild und Bild Online, die zu den reichweitenstärksten Medienmarken in Deutschland gehören. Der Verlag bietet aktuell rund 14.000 Mitarbeitern einen Job.

Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 28,00 Euro kann sich der Anteilschein des Finanzdienstleisters Tradegate nicht verbessern.

Tradegate war das erste deutsche elektronische außerbörsliche Handelssystem für Wertpapiere mit sofortigen automatischen Ausführungen, verbunden mit einer Informationsplattform im Internet für Privatanleger.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der artnet-Aktie. Bislang kann sich die Aktie des IT-Dienstleisters im Vergleich zum Schlusswert von 3,38 Euro des Vortages gerade behaupten.

Bereits 1989 gegründet gehört artnet nicht nur zu den dienstältesten Berliner Internet-Unternehmen, sondern in ganz Deutschland.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Mediendienstleisters Cinemedia. Im Vergleich zum Vortagswert von 2 Cent bewegt sich der kurs des Mediendienstleisters kaum.

Zu den neueren Kunden einer Cinemedia-Tochter gehört auch der Streamingdienst netflix, der hier in Berlin seinen Blockbuster „Bloodline“ vertonen ließ.

Die Aktie des Immobilienkonzerns Westgrund kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortagswert von 8,35 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Die Aktie des Immobilienkonzerns TLG Immobilien gehört mit einem Minus von 0,17 Prozent hingegen zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 24,24 Euro hat sie sich um 4 Cent auf 24,20 Euro unwesentlich verschlechtert.

TLG ist eines der wichtigsten Unternehmen in Berlin, wenn es um die Vermietung von Büros oder anderen Gewerbeimmobilien geht.

Unmerklich bergab geht es auch mit dem DEAG-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Anteilschein des Online-Tickethändlers 1 Cent (0,33 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 2,99 Euro des Vortages. Zuletzt wird DEAG mit 2,98 Euro gehandelt.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des Epigenomics-Papieres. Derzeit fällt die Aktie des Biotechnologieunternehmens unwesentlich auf den Stand von 3,78 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,4 Prozent minimal verschlechtert.

Das vor 17 Jahren in Berlin gegründete Biotech-Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Methoden sollen Krebserkrankungen schneller und präziser erkannt werden.

Die Anteilseigner des IVU Traffic Technologies-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bislang gibt die Aktie des Softwareunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Sie erreicht den Stand von 5,00 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,4 Prozent verschlechtert.

Unbedeutend bergab geht es ebenso mit dem MPH-Kurs. Derzeit verliert der Wert des Pharmaunternehmens, der beim letzten Börsenschluss mit 4,70 Euro notierte, 2 Cent (0,43 Prozent). Zuletzt wird MPH mit 4,68 Euro gehandelt.

Eine Beteiligungsfirma der MPH hat sich vor allem auf Generika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen konzentriert.

Die Aktie des Forschungsinstituts Mologen gehört mit einem Minus von 0,52 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 97 Cent hat sie sich um 1 Cent auf 0,96 Euro gering verschlechtert.

Das Berliner Biotech-Unternehmen Mologen arbeitet in der kostenintensiven Erforschung von Krebsmedikamenten, das Papier hatte zur Zeit des "Neuen Marktes" bei rund 50 Euro pro Aktie gelegen.

Minimal nach unten geht es auch mit dem Quirin-Kurs. Aktuell verliert der Anteilschein des Kreditinstituts 1 Cent (0,64 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 1,56 Euro des Vortages. Zuletzt wird Quirin mit 1,55 Euro gehandelt.

Der Hauptsitz der Bank, die ohne Provisionen, sondern auf Honorarbasis Vermögensprodukte empfiehlt, hat ihren Hauptsitz direkt in der Mitte West-Berlins, am Kurfürstendamm.

Bergab um 1,35 Prozent geht es mit dem Kurs von Eckert & Ziegler-Aktien. Bis zur Stunde verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 37,05 Euro aus dem Handel gegangen ist, 50 Cent (1,35 Prozent). Zuletzt wird Eckert & Ziegler mit 36,55 Euro notiert.

Der Export von Ziegler-Produkten macht rund 80% an der gesamten Produktion aus.

Enttäuschung bei den Anlegern des First Sensor-Wertpapieres. Bislang fällt die Aktie des Sensorik-Anbieters auf den Stand von 23,60 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um deutliche 2,48 Prozent verschlechtert.

Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen für Industrial, Medical und Mobility.

Die Anleger des Tele Columbus-Anteilscheines können sich nicht freuen. Aktuell gibt der Wert des Kabelnetzbetreibers klar nach. Zuletzt erreicht das Papier den Stand von 6,77 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 3,97 Prozent verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Berlin hatte Anfang 2016 Schlagzeilen gemacht, als die NFL Playoffs des Super Bowl live und unverschlüsselt in hochauflösender Bildqualität übertragen wurden.

Abwärts geht es heute mit dem Heliocentris-Kurs. Derzeit verliert der Wert des Brennstoffzellenherstellers sehr bemerkenswerte 0 Cent und registriert mit 14,29 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 1 Cent. Zuletzt wird Heliocentris mit 1 Cent gehandelt.

Heliocentris ist ein Spezialist für autonome Energieversorgung und Energieeffizienzlösungen mit dem Ziel, Dieselgeneratoren durch 'Null-Emissions-Lösungen' zu ersetzen.