Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 15:00 Uhr - First Sensor im Sturzflug

16.05.2018 - Die Liste der Top-Performer wird angeführt von Zalando, Rocket Internet und MBB. Schlusslichter des Tages sind heute die Anteilscheine von Heliocentris, Tele Columbus und ebenfalls First Sensor.

Berlin. Die größten Handelsvolumina im BAX erzielen heute Rocket Internet mit 56,4 Tausend Euro Umsatz, MPH mit 25,1 Tausend Euro und Tele Columbus mit 21,3 Tausend Euro.

Freude bei den Anlegern des Zalando-Anteilscheines. Derzeit kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index klar zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Internetunternehmens den Stand von 43,72 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um 1,13 Prozent verbessern.

Zalando gehört zu den grössten deutschen und europäischen Shoppingportalen und erreichte 2015 fast einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro.

Nur kaum spürbar geht es heute mit dem Rocket Internet-Kurs aufwärts. Bislang gewinnt der Wert des Internetinvestors 24 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 24,64 Euro des Vortages und macht damit 0,97 Prozent gut. Zuletzt wird Rocket Internet mit 24,88 Euro gehandelt.

Berücksichtigt man alle Beteiligungen von Rocket Internet weltweit kommt man auf die Zahl von mehr als 25.000 Jobs, die der Konzern geschaffen hat. Die Mitarbeiter von allen Beteiligungsunternehmen zusammengezählt hat Rocket Internet gegenw ärtig rund 25.000 Jobs geschaffen.

Der Anteilschein der Investmentgruppe MBB gehört mit einem Plus von 0,87 Prozent ebenso zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 91,50 Euro kann sie sich kaum spürbar um 80 Cent auf 92,30 Euro verbessern.

Der Name MBB entstammt der ehemaligen Beteiligung an der 1997 von der Daimler-Benz Aerospace AG übernommenen MBB Gelma Industrieelektronik GmbH, einer früheren Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm. 2006 erfolgte der Börsengang der MBB.

Die Aktionäre von Hypoport-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Aktuell kann die Aktie wenig zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein des Finanzdienstleisters den Stand von 166,20 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,61 Prozent.

Unter den Online-Finanzangeboten gehört Hypoport zusammen mit einem Fintech-Unternehmen, an dem man beteiligt ist, inzwischen zu den großen Anbietern und zu den großen Berliner Unternehmen.

Unbedeutend nach oben geht es mit dem Deutsche Grundstücksauktionen-Kurs. Bislang gewinnt der Wert des Immobilienauktionators 10 Cent (0,6 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 16,80 Euro des Vortages. Zuletzt wird Deutsche Grundstücksauktionen mit 16,90 Euro gehandelt.

Zu Beginn 2016 hielt das Unternehmen die 1.000te Auktion der 30-jährigen Firmengeschichte ab.

Die Aktie des Informationstechnologieunternehmens PSI zeigt mit einem Plus von 0,59 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 17,00 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 16,90 Euro.

Für Berliner Verhältnisse ist PSI mit 1.700 Jobs eines der wichtigsten IT-Unternehmen.

Keine große Freude bei den Anlegern des Senator-Wertpapieres. Derzeit behauptet sich die Aktie des Filmproduzenten im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 18 Cent und kann sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um kaum spürbare 0,56 Prozent verbessern.

Wild Bunch ist der neue Name der ehemaligen, angeschlagenen Senator Entertainment AG.

Nur kaum spürbar geht es heute mit dem TLG Immobilien-Kurs nach oben. Bislang gewinnt der Wert des Immobilienkonzerns 8 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 24,24 Euro des Vortages und macht damit 0,33 Prozent gut. Zuletzt wird TLG Immobilien mit 24,32 Euro gehandelt.

TLG gehört in Berlin zu den wichtigen Anbietern von Büroflächen und Gewerbeimmobilien.

Der Wert des Verlags Axel Springer gehört mit einem Anstieg von 0,15 Prozent gleichfalls zu den im Großen und Ganzen gleichbleibenden Werten des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 65,65 Euro kann sie sich unbedeutend um 10 Cent auf 65,75 Euro verbessern.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Mit Bild und Bild Online gehören zwei der bekanntesten Medien in Deutschland zum Springer-Verlag.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Mediendienstleisters Cinemedia. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 2 Cent bewegt sich der kurs des Mediendienstleisters kaum.

Ein Tochterunternehmen von Cinemedia gehört zu den weltweit führenden Synchron-Studios der Filmbranche: Filme wie "Zwölf Uhr mittags" über "Der Pate" und "Psycho" bis hin zu "Forrest Gump" oder "Schindlers Liste" wurden ebenso mit deutschen Stimmen versehen wie "Die Pinguine aus Madagaskar", "Mea Culpa" oder die erste Staffel der Blockbuster-Serie "Bloodline" des Streamganbieters netflix.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Westgrund-Aktie. Bis zur Stunde kann sich der Anteilschein des Immobilienunternehmens im Vergleich zum Schlusswert von 8,35 Euro des Vortages gerade behaupten.

Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 28,00 Euro kann sich der Wert des Finanzdienstleisters Tradegate nicht verbessern.

Tradegate war das erste deutsche elektronische außerbörsliche Handelssystem für Wertpapiere mit sofortigen automatischen Ausführungen, verbunden mit einer Informationsplattform im Internet für Privatanleger.

Die Aktie des Internetdienstleisters artnet kann sich behaupten. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 3,38 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Bereits 1989 gegründet gehört artnet nicht nur zu den dienstältesten Berliner Internet-Unternehmen, sondern in ganz Deutschland.

Die Aktie des Online-Tickethändlers DEAG gehört mit einem Minus von 0,33 Prozent dagegen zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 2,99 Euro hat sie sich um 1 Cent auf 2,98 Euro minimal verschlechtert.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Kaum spürbar abwärts geht es auch mit dem Epigenomics-Kurs. Aktuell verliert der Anteilschein des Biotechnologieunternehmens 2 Cent (0,4 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 3,80 Euro des Vortages. Zuletzt wird Epigenomics mit 3,78 Euro gehandelt.

Das vor 17 Jahren in Berlin gegründete Biotech-Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Technologien sollen Krebserkrankungen schneller und präziser erkannt werden.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des IVU Traffic Technologies-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Softwareunternehmens minimal auf den Stand von 5,00 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,4 Prozent minimal verschlechtert.

Die Anteilseigner des MPH-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Aktuell gibt die Aktie des Pharmaunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Sie erreicht den Stand von 4,68 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,43 Prozent verschlechtert.

Eine Beteiligungsfirma der MPH hat sich vor allem auf Generika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen konzentriert.

Gering nach unten geht es ebenso mit dem Mologen-Kurs. Bislang verliert der Wert des Forschungsinstituts, der beim letzten Börsenschluss mit 97 Cent notierte, 1 Cent (0,52 Prozent). Zuletzt wird Mologen mit 96 Cent gehandelt.

Das Berliner Biotech-Unternehmen Mologen arbeitet in der kostenintensiven Erforschung von Krebsmedikamenten, das Papier hatte zur Zeit des "Neuen Marktes" bei rund 50 Euro pro Aktie gelegen.

Die Aktie des Kreditinstituts Quirin gehört mit einem Minus von 0,64 Prozent gleichfalls zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 1,56 Euro hat sie sich um 1 Cent auf 1,55 Euro geringfügig verschlechtert.

Der Hauptsitz der Bank, die ohne Provisionen, sondern auf Honorarbasis Vermögensprodukte empfiehlt, hat ihren Hauptsitz direkt in der Mitte West-Berlins, am Kurfürstendamm.

Gering nach unten geht es auch mit dem GSW-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Anteilschein des Immobilienunternehmens 1,00 Euro (0,99 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 101,00 Euro des Vortages. Zuletzt wird GSW mit 100,00 Euro gehandelt.

Aktien der GSW sind kaum erhältlich, denn 98,9% der GSW-Anteile werden von der Deutschen Wohnen AG gehalten.

Abwärts um 1,35 Prozent geht es mit dem Kurs von Eckert & Ziegler-Aktien. Aktuell verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 37,05 Euro aus dem Handel gegangen ist, 50 Cent (1,35 Prozent). Zuletzt wird Eckert & Ziegler mit 36,55 Euro notiert.

Rund 80% aller Ziegler-Produkte werden ins Ausland verkauft.

Enttäuschung bei den Anlegern des First Sensor-Wertpapieres. Bis zur Stunde fällt die Aktie des Sensorik-Anbieters auf den Stand von 23,60 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 2,48 Prozent verschlechtert.

Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen für Industrial, Medical und Mobility.

Die Anleger des Tele Columbus-Anteilscheines können sich nicht freuen. Aktuell gibt der Wert des Kabelnetzbetreibers deutlich nach. Zuletzt erreicht das Papier den Stand von 6,84 Euro und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 2,98 Prozent verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Berlin hatte Anfang 2016 Schlagzeilen gemacht, als die NFL Playoffs des Super Bowl live und unverschlüsselt in hochauflösender Bildqualität übertragen wurden.

Bergab geht es heute mit dem Heliocentris-Kurs. Derzeit verliert der Wert des Brennstoffzellenherstellers überdeutliche 0 Cent und notiert mit 14,29 Prozent Minus im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 1 Cent. Zuletzt wird Heliocentris mit 1 Cent gehandelt.

Das 1995 in Berlin gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Energiemanagement Systeme sowie schlüsselfertige Multihybride Energieanlagen an Kunden aus Industrie und Wissenschaft.