Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 13:30 Uhr - Heliocentris mit deutlichen Kursverlusten

16.05.2018 - Die besten Kursentwicklungen realisieren Rocket Internet, TLG Immobilien und Deutsche Grundstücksauktionen. Die größten Einbußen verzeichnen heute auf der anderen Seite die Werte von Heliocentris, Tele Columbus und auch Eckert & Ziegler.

Berlin. Bisher erzielen im BAX die größten Handelsvolumina Rocket Internet mit 55,9 Tausend Euro Umsatz, MPH mit 25,1 Tausend Euro und Tele Columbus mit 19,9 Tausend Euro.

Nach oben geht es mit dem Rocket Internet-Wertpapier. Aktuell gewinnt der Anteilschein des Internetinvestors 26 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 24,64 Euro und macht damit gute 1,06 Prozent gut. Zuletzt wurde Rocket Internet mit 24,90 Euro gehandelt.

Berücksichtigt man alle Beteiligungen von Rocket Internet weltweit kommt man auf die Zahl von mehr als 25.000 Jobs, die der Konzern geschaffen hat. Das Berliner Unternehmen Rocket Internet SE ist unter anderem an Unternehmen wie Home24, Westwing und Zalando beteiligt.

Der Wert des Immobilienunternehmens TLG Immobilien gehört mit einem Anstieg von 0,74 Prozent ebenfalls zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 24,24 Euro kann sie sich unbedeutend um 18 Cent auf 24,42 Euro verbessern.

TLG ist eines der wichtigsten Unternehmen in Berlin, wenn es um die Vermietung von Büros oder anderen Gewerbeimmobilien geht.

Die Anleger von Deutsche Grundstücksauktionen-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Derzeit kann der Anteilschein wenig zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein des Immobilienauktionators den Stand von 16,90 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,6 Prozent.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Gering aufwärts geht es mit dem PSI-Kurs. Aktuell gewinnt der Wert des Informationstechnologieunternehmens 5 Cent (0,3 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 16,90 Euro des Vortages. Zuletzt wird PSI mit 16,95 Euro gehandelt.

Für Berliner Verhältnisse ist PSI mit 1.700 Jobs eines der wichtigsten IT-Unternehmen.

Die Aktie des Internetunternehmens Zalando zeigt mit einem Plus von 0,16 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 43,30 Euro gleichfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortagsstand von 43,23 Euro.

Zalando gehört zu den grössten deutschen und europäischen Shoppingportalen und erreichte 2015 fast einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro.

Keine große Freude bei den Anlegern des Hypoport-Wertpapieres. Bis zur Stunde behauptet sich der Anteilschein des Finanzdienstleisters im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 165,40 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um geringe 0,12 Prozent verbessern.

Mit einer Tochtergesellschaft im Fintech-Bereich gehört Hypoport inzwischen zu den großen Internet-Finanzdienstleistern.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Finanzdienstleisters Tradegate. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 28,00 Euro bewegt sich der kurs des Finanzdienstleisters kaum.

Tradegate startete 2010 den Handel für Privatanleger mit der ersten elektronischen, außerbörslichen Handelsplattform.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Senator-Aktie. Bislang kann sich die Aktie des Filmproduzenten im Vergleich zum Schlusswert von 18 Cent des Vortages gerade behaupten.

Wild Bunch ist aus der vorherigen, angeschlagenen Senator Entertainment AG hervorgegangen.

Im Vergleich zum Vortagsstand von 3,38 Euro kann sich die Aktie des IT-Dienstleisters artnet nicht verbessern.

artnet wurde bereits 1989 in Berlin gegründet und gehört damit als Online-Unternehmen zu den allerersten in Berlin und darüber hinaus.

Der Anteilschein des Mediendienstleisters Cinemedia kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortag von 2 Cent bleibt der Kurs unverändert.

Ein Tochterunternehmen von Cinemedia gehört zu den weltweit führenden Synchron-Studios der Filmbranche: Filme wie "Zwölf Uhr mittags" über "Der Pate" und "Psycho" bis hin zu "Forrest Gump" oder "Schindlers Liste" wurden ebenso mit deutschen Stimmen versehen wie "Die Pinguine aus Madagaskar", "Mea Culpa" oder die erste Staffel der Blockbuster-Serie "Bloodline" des Streamganbieters netflix.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Immobilienkonzerns Westgrund. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 8,35 Euro bewegt sich der kurs des Immobilienkonzerns kaum.

Leichte Enttäuschung hingegen bei den Anlegern des MPH-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Pharmaunternehmens unwesentlich auf den Stand von 4,69 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,21 Prozent minimal verschlechtert.

Eine Beteiligungsfirma der MPH hat sich vor allem auf Generika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen konzentriert.

Die Anteilseigner des Epigenomics-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bis zur Stunde gibt die Aktie des Biotechnologieunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Sie erreicht den Stand von 3,79 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,26 Prozent verschlechtert.

Das 1989 in der Hauptstadt gegründete Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Methoden sollen Krebserkrankungen schneller und präziser erkannt werden.

Kaum spürbar nach unten geht es ebenso mit dem MBB-Kurs. Aktuell verliert der Wert der Investmentgruppe, der beim letzten Börsenschluss mit 91,50 Euro notierte, 30 Cent (0,33 Prozent). Zuletzt wird MBB mit 91,20 Euro gehandelt.

MBB war 2006 an die Börse gegangen, der Firmenname entspringt einer früheren Verflechtung mit dem Konzern Messerschmitt-Bölkow-Blohm.

Die Aktie des Online-Tickethändlers DEAG gehört mit einem Rückgang von 0,33 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 2,99 Euro hat sie sich um 1 Cent auf 2,98 Euro minimal verschlechtert.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Unmerklich abwärts geht es auch mit dem Axel Springer-Kurs. Aktuell verliert der Anteilschein des Medien- und Internetkonzerns 25 Cent (0,38 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 65,65 Euro des Vortages. Zuletzt wird Axel Springer mit 65,40 Euro gehandelt.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Der Verlag bietet aktuell rund 14.000 Mitarbeitern einen Job.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des IVU Traffic Technologies-Papieres. Bis zur Stunde fällt die Aktie des Softwareunternehmens minimal auf den Stand von 5,00 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,4 Prozent kaum spürbar verschlechtert.

Die Anteilseigner des Mologen-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Derzeit gibt die Aktie des Forschungsinstituts im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Sie erreicht den Stand von 96 Cent und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,52 Prozent verschlechtert.

Das Berliner Biotech-Unternehmen Mologen arbeitet in der kostenintensiven Erforschung von Krebsmedikamenten, das Papier hatte zur Zeit des "Neuen Marktes" bei rund 50 Euro pro Aktie gelegen.

Minimal bergab geht es ebenso mit dem Quirin-Kurs. Bislang verliert der Wert des Kreditinstituts, der beim letzten Börsenschluss mit 1,56 Euro notierte, 1 Cent (0,64 Prozent). Zuletzt wird Quirin mit 1,55 Euro gehandelt.

Die Bank, die auf Honorarbasis und ohne Provisionen Anlagen empfiehlt, hat ihren Sitz mitten in Berlin, am Kurfüstendamm.

Die Aktie des Sensorik-Anbieters First Sensor gehört mit einem Rückgang von 0,83 Prozent gleichfalls zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 24,20 Euro hat sie sich um 20 Cent auf 24,00 Euro geringfügig verschlechtert.

Mit Sensorik-Produkten für die Bereiche Industrial, Medical und Mobility gehört das Unternehmen zu den Weltmarktführern in diesem Bereich.

Kaum spürbar nach unten geht es auch mit dem GSW-Kurs. Derzeit verliert der Anteilschein des Immobilienunternehmens 1,00 Euro (0,99 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 101,00 Euro des Vortages. Zuletzt wird GSW mit 100,00 Euro gehandelt.

Aktien der GSW sind kaum erhältlich, denn 98,9% der GSW-Anteile werden von der Deutschen Wohnen AG gehalten.

Bergab um 1,21 Prozent geht es mit dem Kurs von Eckert & Ziegler-Aktien. Derzeit verliert der Wert, der am vorigen Börsentag mit 37,05 Euro aus dem Handel gegangen ist, 45 Cent (1,21 Prozent). Zuletzt wird Eckert & Ziegler mit 36,60 Euro notiert.

Der Export von Ziegler-Produkten macht rund 80% an der gesamten Produktion aus.

Enttäuschung bei den Anlegern des Tele Columbus-Wertpapieres. Bis zur Stunde fällt die Aktie des Kabelnetzbetreibers auf den Stand von 6,83 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 3,12 Prozent verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber in Deutschland ist unter anderem Kooperationspartner des Streaming-TV-Anbieters maxdome.

Die Anleger des Heliocentris-Anteilscheines können sich nicht freuen. Aktuell gibt die Aktie des Brennstoffzellenherstellers sehr bemerkenswert nach. Zuletzt erreicht das Papier den Stand von 1 Cent und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 14,29 Prozent verschlechtert.

Heliocentris ist ein Spezialist für autonome Energieversorgung und Energieeffizienzlösungen mit dem Ziel, Dieselgeneratoren durch 'Null-Emissions-Lösungen' zu ersetzen.