Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 12:15 Uhr - Heliocentris im Sturzflug

16.05.2018 - Die Liste der Top-Performer wird angeführt von Rocket Internet, TLG Immobilien und Quirin. Am stärksten nach unten geht es aktuell für die Aktien von Heliocentris, Eckert & Ziegler und auch GSW.

Berlin. Die größten Handelsvolumina im BAX erzielen heute Rocket Internet mit 50,9 Tausend Euro Umsatz, MPH mit 25,1 Tausend Euro und Tele Columbus mit 14,5 Tausend Euro.

Die Aktie des Internetinvestors Rocket Internet zeigt mit einem Plus von 0,97 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 24,88 Euro eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortagswert von 24,64 Euro.

Berücksichtigt man alle Beteiligungen von Rocket Internet weltweit kommt man auf die Zahl von mehr als 25.000 Jobs, die der Konzern geschaffen hat. Das Berliner Unternehmen Rocket Internet SE ist unter anderem an Unternehmen wie Home24, Westwing und Zalando beteiligt.

Keine große Freude bei den Anlegern des TLG Immobilien-Wertpapieres. Derzeit behauptet sich der Wert des Immobilienkonzerns im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 24,42 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um unbedeutende 0,74 Prozent verbessern.

TLG ist eines der wichtigsten Unternehmen in Berlin, wenn es um die Vermietung von Büros oder anderen Gewerbeimmobilien geht.

Nur gering geht es heute mit dem Quirin-Kurs bergauf. Bislang gewinnt die Aktie des Kreditinstituts 1 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 1,56 Euro des Vortages und macht damit 0,64 Prozent gut. Zuletzt wird Quirin mit 1,57 Euro gehandelt.

Der Hauptsitz der Bank, die ohne Provisionen, sondern auf Honorarbasis Vermögensprodukte empfiehlt, hat ihren Hauptsitz direkt in der Mitte West-Berlins, am Kurfürstendamm.

Die Aktie des Immobilienauktionators Deutsche Grundstücksauktionen gehört mit einer positiven Entwicklung von 0,6 Prozent ebenso zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 16,80 Euro kann sie sich kaum spürbar um 10 Cent auf 16,90 Euro verbessern.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Die Anleger von PSI-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Bis zur Stunde kann der Wert minimal zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein des Informationstechnologieunternehmens den Stand von 16,95 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,3 Prozent.

Für Berliner Verhältnisse ist PSI mit 1.700 Jobs eines der wichtigsten IT-Unternehmen.

Gering aufwärts geht es mit dem Zalando-Kurs. Aktuell gewinnt der Wert des Internetunternehmens 7 Cent (0,16 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 43,23 Euro des Vortages. Zuletzt wird Zalando mit 43,30 Euro gehandelt.

Mit 3 Milliarden Euro Umsatz in 2015 gehört der Berliner Online-Shop zu den grössten europäischen Shoppingplattformen.

Die Aktie des Finanzdienstleisters Hypoport zeigt mit einem Plus von 0,12 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 165,40 Euro ebenfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vortagswert von 165,20 Euro.

Mit einer Tochtergesellschaft im Fintech-Bereich gehört Hypoport inzwischen zu den großen Internet-Finanzdienstleistern.

Der Wert des Immobilienunternehmens Westgrund kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortag von 8,35 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Wert des Finanzdienstleisters Tradegate. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 28,00 Euro bewegt sich der kurs des Finanzdienstleisters kaum.

Tradegate startete 2010 den Handel für Privatanleger mit der ersten elektronischen, außerbörslichen Handelsplattform.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Senator-Aktie. Bislang kann sich der Wert des Filmproduzenten im Vergleich zum Schlusswert von 18 Cent des Vortages gerade behaupten.

Wild Bunch ist der neue Name der ehemaligen, angeschlagenen Senator Entertainment AG.

Im Vergleich zum Vortag von 3,38 Euro kann sich die Aktie des Internetdienstleisters artnet nicht verbessern.

Bereits 1989 gegründet gehört artnet nicht nur zu den dienstältesten Berliner Internet-Unternehmen, sondern in ganz Deutschland.

Die Aktie des Mediendienstleisters Cinemedia kann sich behaupten. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 2 Cent bleibt der Kurs unverändert.

Zu den neueren Kunden einer Cinemedia-Tochter gehört auch der Streamingdienst netflix, der hier in Berlin seinen Blockbuster „Bloodline“ vertonen ließ.

Die Anleger des MPH-Papieres haben andererseits keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Aktuell gibt die Aktie des Pharmaunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index kaum spürbar nach. Sie erreicht den Stand von 4,69 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,21 Prozent verschlechtert.

Eine Beteiligungsfirma der MPH hat sich vor allem auf Generika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen konzentriert.

Unmerklich abwärts geht es ebenso mit dem Epigenomics-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Wert des Biotechnologieunternehmens, der beim letzten Börsenschluss mit 3,80 Euro notierte, 1 Cent (0,26 Prozent). Zuletzt wird Epigenomics mit 3,79 Euro gehandelt.

Das 1989 in Berlin gegründete Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Methoden sollen Krebserkrankungen schneller und besser erkannt werden.

Die Aktie der Investmentgruppe MBB gehört mit einem Rückgang von 0,33 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 91,50 Euro hat sie sich um 30 Cent auf 91,20 Euro minimal verschlechtert.

MBB war 2006 an die Börse gegangen, der Firmenname entspringt einer früheren Verflechtung mit dem Konzern Messerschmitt-Bölkow-Blohm.

Gering abwärts geht es auch mit dem DEAG-Kurs. Aktuell verliert der Anteilschein des Online-Tickethändlers 1 Cent (0,33 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 2,99 Euro des Vortages. Zuletzt wird DEAG mit 2,98 Euro gehandelt.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des Axel Springer-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Medienkonzerns minimal auf den Stand von 65,40 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,38 Prozent unmerklich verschlechtert.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Der Verlag bietet aktuell rund 14.000 Mitarbeitern einen Job.

Die Anleger des IVU Traffic Technologies-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Derzeit gibt die Aktie des Softwareunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index minimal nach. Sie erreicht den Stand von 5,00 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,4 Prozent verschlechtert.

Gering nach unten geht es ebenso mit dem Tele Columbus-Kurs. Derzeit verliert der Wert des Kabelnetzbetreibers, der beim letzten Börsenschluss mit 7,05 Euro notierte, 3 Cent (0,43 Prozent). Zuletzt wird Tele Columbus mit 7,02 Euro gehandelt.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Berlin hatte Anfang 2016 Schlagzeilen gemacht, als die NFL Playoffs des Super Bowl live und unverschlüsselt in hochauflösender Bildqualität übertragen wurden.

Die Aktie des Forschungsinstituts Mologen gehört mit einem Rückgang von 0,52 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 97 Cent hat sie sich um 1 Cent auf 0,96 Euro geringfügig verschlechtert.

Die teure Entwicklung von Krebsmedikamenten steht im Mittelpunkt der Arbeit von Mologen, die Aktie hatte schon einmal einen Wert von rund 50 Euro.

Minimal nach unten geht es auch mit dem First Sensor-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Anteilschein des Sensorik-Anbieters 20 Cent (0,83 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 24,20 Euro des Vortages. Zuletzt wird First Sensor mit 24,00 Euro gehandelt.

Mit Sensorik-Produkten für die Bereiche Industrial, Medical und Mobility gehört das Unternehmen zu den Weltmarktführern in diesem Bereich.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des GSW-Papieres. Bis zur Stunde fällt die Aktie des Immobilienunternehmens geringfügig auf den Stand von 100,00 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,99 Prozent gering verschlechtert.

Aktien der GSW sind kaum erhältlich, denn 98,9% der GSW-Anteile werden von der Deutschen Wohnen AG gehalten.

Enttäuschung bei den Anlegern des Eckert & Ziegler-Wertpapieres. Bislang fällt die Aktie auf den Stand von 36,60 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um klare 1,21 Prozent verschlechtert.

Rund 80% aller Ziegler-Produkte werden ins Ausland verkauft.

Die Anleger des Heliocentris-Anteilscheines können sich nicht freuen. Derzeit gibt der Wert des Brennstoffzellenherstellers dramatisch nach. Zuletzt erreicht das Papier den Stand von 1 Cent und hat sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 14,29 Prozent verschlechtert.

Das 1995 in Berlin gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Energiemanagement Systeme sowie schlüsselfertige Multihybride Energieanlagen an Kunden aus Industrie und Wissenschaft.