Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 11:45 Uhr - Heliocentris verschlechtert sich deutlich

16.05.2018 - Die besten Kursentwicklungen realisieren Rocket Internet, TLG Immobilien und Quirin. Am stärksten bergab geht es heute für die Aktien von Heliocentris, Eckert & Ziegler und auch GSW.

Berlin. Bisher erzielen im BAX die größten Handelsvolumina Rocket Internet mit 50,9 Tausend Euro Umsatz, MPH mit 25,1 Tausend Euro und Tele Columbus mit 14,5 Tausend Euro.

Keine große Freude bei den Anlegern des Rocket Internet-Wertpapieres. Derzeit behauptet sich der Anteilschein des Internetinvestors im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 24,86 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um geringe 0,89 Prozent verbessern.

Die Rocket Internet SE mit Sitz in Berlin ist hält Beteiligungen an unterschiedlichen Internet-Startups, darunter Home24, Westwing und Zalando. Das Berliner Unternehmen Rocket Internet SE ist unter anderem an Unternehmen wie Home24, Westwing und Zalando beteiligt.

Die Aktie des Immobilienkonzerns TLG Immobilien zeigt mit einem Plus von 0,74 Prozent und einem aktuellen Kurswert von 24,42 Euro gleichfalls eine positive Entwicklung im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 24,24 Euro.

TLG gehört in Berlin zu den wichtigen Anbietern von Büroflächen und Gewerbeimmobilien.

Gering bergauf geht es mit dem Quirin-Kurs. Bislang gewinnt der Wert des Kreditinstituts 1 Cent (0,64 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 1,56 Euro des Vortages. Zuletzt wird Quirin mit 1,57 Euro gehandelt.

Die Bank, die auf Honorarbasis und ohne Provisionen Anlagen empfiehlt, hat ihren Sitz mitten in Berlin, am Kurfüstendamm.

Die Aktionäre von Deutsche Grundstücksauktionen-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Derzeit kann der Anteilschein geringfügig zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein des Immobilienauktionators den Stand von 16,90 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,6 Prozent.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Der Anteilschein des Informationstechnologieunternehmens PSI gehört mit einem Zuwachs von 0,3 Prozent gleichermaßen zu den nahezu konstanten Werten des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 16,90 Euro kann sie sich minimal um 5 Cent auf 16,95 Euro verbessern.

Mit 1.700 Jobs gehört PSI zu den großen IT-Unternehmen der Hauptstadt.

Nur minimal geht es heute mit dem Zalando-Kurs aufwärts. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Internetunternehmens 7 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 43,23 Euro des Vortages und macht damit 0,16 Prozent gut. Zuletzt wird Zalando mit 43,30 Euro gehandelt.

Zalando gehört zu den grössten deutschen und europäischen Shoppingportalen und erreichte 2015 fast einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro.

Keine große Freude bei den Anlegern des Hypoport-Wertpapieres. Bis zur Stunde behauptet sich der Anteilschein des Finanzdienstleisters im Vergleich zu den anderen Werten im Index aber zumindest. Zuletzt erreicht die Aktie den Stand von 165,40 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages um minimale 0,12 Prozent verbessern.

Unter den Online-Finanzangeboten gehört Hypoport zusammen mit einem Fintech-Unternehmen, an dem man beteiligt ist, inzwischen zu den großen Anbietern und zu den großen Berliner Unternehmen.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Wert des Medienkonzerns Axel Springer. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 65,65 Euro bewegt sich der kurs des Medien- und Internetkonzerns kaum.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Der Verlag bietet aktuell rund 14.000 Mitarbeitern einen Job.

Der Anteilschein des Immobilienkonzerns Westgrund kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortagsstand von 8,35 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Im Vergleich zum Vortag von 28,00 Euro kann sich der Wert des Finanzdienstleisters Tradegate nicht verbessern.

Tradegate war das erste deutsche elektronische außerbörsliche Handelssystem für Wertpapiere mit sofortigen automatischen Ausführungen, verbunden mit einer Informationsplattform im Internet für Privatanleger.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Senator-Aktie. Bis zur Stunde kann sich der Wert des Filmproduzenten im Vergleich zum Schlusswert von 18 Cent des Vortages gerade behaupten.

Wild Bunch ist der neue Name der ehemaligen, angeschlagenen Senator Entertainment AG.

Weder nach unten noch nach oben geht es für die Aktie des IT-Dienstleisters artnet. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 3,38 Euro bewegt sich der kurs des IT-Dienstleisters kaum.

artnet wurde bereits 1989 in Berlin gegründet und gehört damit als Online-Unternehmen zu den allerersten in Berlin und darüber hinaus.

Der Wert des Mediendienstleisters Cinemedia kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortag von 2 Cent bleibt der Kurs unverändert.

Zu den neueren Kunden einer Cinemedia-Tochter gehört auch der Streamingdienst netflix, der hier in Berlin seinen Blockbuster „Bloodline“ vertonen ließ.

Leichte Enttäuschung hingegen bei den Anlegern des MPH-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Pharmaunternehmens unwesentlich auf den Stand von 4,69 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,21 Prozent kaum spürbar verschlechtert.

Medikamente zur Therapie von Krebserkrankungen werden von einer Tochtergesellschaft der MPH produziert.

Die Aktionäre des Epigenomics-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Aktuell gibt die Aktie des Biotechnologieunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index kaum spürbar nach. Sie erreicht den Stand von 3,79 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,26 Prozent verschlechtert.

Das 1989 in der Hauptstadt gegründete Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Technologien zur Erkennung von Krebs ausgerichtet. Mit den von Epigenomics entwickelten Möglichkeiten sollen Krebserkrankungen schneller und besser erkannt werden.

Unmerklich abwärts geht es ebenso mit dem MBB-Kurs. Derzeit verliert der Wert der Investmentgruppe, der beim letzten Börsenschluss mit 91,50 Euro notierte, 30 Cent (0,33 Prozent). Zuletzt wird MBB mit 91,20 Euro gehandelt.

Der Name MBB entstammt der ehemaligen Beteiligung an der 1997 von der Daimler-Benz Aerospace AG übernommenen MBB Gelma Industrieelektronik GmbH, einer früheren Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm. 2006 erfolgte der Börsengang der MBB.

Die Aktie des Online-Tickethändlers DEAG gehört mit einer negativen Entwicklung von 0,33 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 2,99 Euro hat sie sich um 1 Cent auf 2,98 Euro minimal verschlechtert.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Minimal bergab geht es auch mit dem IVU Traffic Technologies-Kurs. Derzeit verliert der Anteilschein des Softwareunternehmens 2 Cent (0,4 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 5,02 Euro des Vortages. Zuletzt wird IVU Traffic Technologies mit 5,00 Euro gehandelt.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des Tele Columbus-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Kabelnetzbetreibers minimal auf den Stand von 7,02 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,43 Prozent gering verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Berlin hatte Anfang 2016 Schlagzeilen gemacht, als die NFL Playoffs des Super Bowl live und unverschlüsselt in hochauflösender Bildqualität übertragen wurden.

Die Anleger des Mologen-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bis zur Stunde gibt die Aktie des Forschungsinstituts im Vergleich zu den anderen Werten im Index unbedeutend nach. Sie erreicht den Stand von 96 Cent und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,52 Prozent verschlechtert.

Die teure Entwicklung von Krebsmedikamenten steht im Mittelpunkt der Arbeit von Mologen, die Aktie hatte schon einmal einen Wert von rund 50 Euro.

Unmerklich abwärts geht es ebenso mit dem First Sensor-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Wert des Sensorik-Anbieters, der beim letzten Börsenschluss mit 24,20 Euro notierte, 20 Cent (0,83 Prozent). Zuletzt wird First Sensor mit 24,00 Euro gehandelt.

Mit Sensorik-Produkten für die Bereiche Industrial, Medical und Mobility gehört das Unternehmen zu den Weltmarktführern in diesem Bereich.

Die Aktie des Immobilienunternehmens GSW gehört mit einer negativen Entwicklung von 0,99 Prozent gleichfalls zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 101,00 Euro hat sie sich um 1,00 Euro auf 100,00 Euro geringfügig verschlechtert.

Aktien der GSW sind kaum erhältlich, denn 98,9% der GSW-Anteile werden von der Deutschen Wohnen AG gehalten.

Die Aktie Eckert & Ziegler gehört mit einem Minus von 1,21 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagswert von 37,05 Euro hat sie sich um 45 Cent auf 36,60 Euro verschlechtert.

Der Export von Ziegler-Produkten macht rund 80% an der gesamten Produktion aus.

Abwärts um 14,29 Prozent geht es mit dem Kurs von Heliocentris-Aktien. Bislang verliert der Wert des Brennstoffzellenherstellers, der am vorigen Börsentag mit 1 Cent aus dem Handel gegangen ist, 0 Cent (14,29 Prozent). Zuletzt wird Heliocentris mit 1 Cent notiert.

Heliocentris ist ein Spezialist für autonome Energieversorgung und Energieeffizienzlösungen mit dem Ziel, Dieselgeneratoren durch 'Null-Emissions-Lösungen' zu ersetzen.