Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht von 14:15 Uhr - First Sensor mit deutlichen Kursverlusten

13.02.2018 - Am besten performen Tradegate, Rocket Internet und Epigenomics. Am meisten gelitten haben aktuell hingegen die Aktien von Quirin, First Sensor und ebenfalls artnet.

Bisher erzielen im BAX die größten Handelsvolumina Tradegate mit 44,4 Tausend Euro Umsatz, Rocket Internet mit 43,8 Tausend Euro und Zalando mit 21,6 Tausend Euro.

Die Aktie des Finanzdienstleisters Tradegate, die beim letzten Börsenschluss mit 33,80 Euro notierte, zeigt mit 14,20 Prozent Plus und einem Kurswert von 38,60 Euro eine positive Entwicklung.

Tradegate war das erste deutsche elektronische außerbörsliche Handelssystem für Wertpapiere mit sofortigen automatischen Ausführungen, verbunden mit einer Informationsplattform im Internet für Privatanleger.

Freude bei den Anlegern des Rocket Internet-Anteilscheines. Aktuell kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index deutlich zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Internetinvestors den Stand von 23,04 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagsstand um 3,5 Prozent verbessern.

Berücksichtigt man alle Beteiligungen von Rocket Internet weltweit kommt man auf die Zahl von mehr als 25.000 Jobs, die der Konzern geschaffen hat. Die Mitarbeiter von allen Beteiligungsunternehmen zusammengezählt hat Rocket Internet gegenw ärtig rund 25.000 Jobs geschaffen.

Aufwärts geht es mit dem Epigenomics-Wertpapier. Bis zur Stunde gewinnt die Aktie des Biotechnologieunternehmens 14 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 4,04 Euro und macht damit gute 3,47 Prozent gut. Zuletzt wurde Epigenomics mit 4,18 Euro gehandelt.

Das vor 17 Jahren in Berlin gegründete Biotech-Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Technologien sollen Krebserkrankungen schneller und präziser erkannt werden.

Die Aktie des Finanzdienstleisters Hypoport gehört bis zur Stunde mit einem Zuwachs von 2,2 Prozent zu den Erfolgreichen des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 127,00 Euro kann sich das Papier des Finanzdienstleisters um klare 2,80 Euro auf 129,80 Euro verbessern.

Mit einer Tochtergesellschaft im Fintech-Bereich gehört Hypoport inzwischen zu den großen Internet-Finanzdienstleistern.

Die Anleger von DEAG-Aktien können sich freuen. Derzeit erreicht das Papier des Online-Tickethändlers den Stand von 2,65 Euro und kann damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs 1,92 Prozent zulegen.

Eine wichtige Neuerung des Kartenanbieters ist die Übersicht über alle Veranstaltungen auch per App auf dem iphone.

Um 1,91 Prozent bergauf geht es aktuell mit dem Deutsche Grundstücksauktionen-Kurs. Aktuell gewinnt der Wert des Immobilienauktionators gute 30 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 15,70 Euro. Zuletzt wird Deutsche Grundstücksauktionen mit 16,00 Euro gehandelt.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Die Aktie des Pharmaunternehmens MPH, die beim letzten Börsenschluss mit 3,88 Euro notierte, zeigt mit 1,55 Prozent Plus und einem Kurswert von 3,94 Euro eine positive Entwicklung.

Eine Beteiligungsfirma der MPH hat sich vor allem auf Generika zur Bekämpfung von Krebserkrankungen konzentriert.

Freude bei den Anlegern des TLG Immobilien-Anteilscheines. Derzeit kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index deutlich zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Immobilienunternehmens den Stand von 22,06 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Vortagswert um 1,1 Prozent verbessern.

TLG gehört in Berlin zu den wichtigen Anbietern von Büroflächen und Gewerbeimmobilien.

Nur unbedeutend geht es heute mit dem Eckert & Ziegler-Kurs nach oben. Derzeit gewinnt der Anteilschein 25 Cent im Vergleich zum Schlusswert von 34,90 Euro des Vortages und macht damit 0,72 Prozent gut. Zuletzt wird Eckert & Ziegler mit 35,15 Euro gehandelt.

Rund 80% aller Ziegler-Produkte werden ins Ausland verkauft.

Der Anteilschein des Immobilienunternehmens Westgrund gehört mit einem Anstieg von 0,7 Prozent gleichermaßen zu den im Großen und Ganzen gleichbleibenden Werten des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 7,10 Euro kann sie sich kaum spürbar um 5 Cent auf 7,15 Euro verbessern.

Die Aktionäre von Zalando-Papieren können sich nicht richtig freuen, aber andererseits beruhigt sein. Bis zur Stunde kann der Anteilschein geringfügig zulegen. Zuletzt erreicht der Anteilschein des Internethändlers den Stand von 45,53 Euro und verbessert sich damit im Vergleich zum letzten Schlusskurs um 0,69 Prozent.

Mit 3 Milliarden Euro Umsatz in 2015 gehört der Berliner Online-Shop zu den grössten europäischen Shoppingplattformen.

Minimal nach oben geht es mit dem Mologen-Kurs. Bislang gewinnt der Wert des Forschungsinstituts 1 Cent (0,24 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 2,11 Euro des Vortages. Zuletzt wird Mologen mit 2,12 Euro gehandelt.

Die teure Entwicklung von Krebsmedikamenten steht im Mittelpunkt der Arbeit von Mologen, die Aktie hatte schon einmal einen Wert von rund 50 Euro.

Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 3.700,00 Euro kann sich der Wert des Photokunstexperten Camera Work nicht verbessern.

Eine Tochtergesellschaft der AG betreibt das Museum "The Kennedys" in der Kantstrasse in Berlin.

Der Anteilschein der Investmentgruppe MBB kann sich behaupten. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 90,00 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Der Name MBB entstammt der ehemaligen Beteiligung an der 1997 von der Daimler-Benz Aerospace AG übernommenen MBB Gelma Industrieelektronik GmbH, einer früheren Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm. 2006 erfolgte der Börsengang der MBB.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Wert des Filmproduzenten Senator. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 23 Cent bewegt sich der kurs des Filmproduzenten kaum.

Wild Bunch ist der neue Name der ehemaligen, angeschlagenen Senator Entertainment AG.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Heliocentris-Aktie. Derzeit kann sich der Anteilschein des Brennstoffzellenherstellers im Vergleich zum Schlusswert von 1 Cent des Vortages gerade behaupten.

Das 1995 in Berlin gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Energiemanagement Systeme sowie schlüsselfertige Multihybride Energieanlagen an Kunden aus Industrie und Wissenschaft.

Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 4 Cent kann sich der Wert des Mediendienstleisters Cinemedia nicht verbessern.

Ein Tochterunternehmen von Cinemedia gehört zu den weltweit führenden Synchron-Studios der Filmbranche: Filme wie "Zwölf Uhr mittags" über "Der Pate" und "Psycho" bis hin zu "Forrest Gump" oder "Schindlers Liste" wurden ebenso mit deutschen Stimmen versehen wie "Die Pinguine aus Madagaskar", "Mea Culpa" oder die erste Staffel der Blockbuster-Serie "Bloodline" des Streamganbieters netflix.

Der Wert des Immobilienunternehmens GSW kann sich behaupten. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 92,00 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Aktien der GSW sind kaum im Handel, denn 98,8% der Unternehmensanteile werden von dem Unternehmen Deutsche Wohnen AG gehalten.

Leichte Enttäuschung auf der anderen Seite bei den Anlegern des PSI-Papieres. Aktuell fällt die Aktie des Informationstechnologieunternehmens unwesentlich auf den Stand von 17,75 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,28 Prozent kaum spürbar verschlechtert.

Mit 1.700 Jobs gehört PSI zu den großen IT-Unternehmen der Hauptstadt.

Die Anleger des Tele Columbus-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bislang gibt die Aktie des Kabelnetzbetreibers im Vergleich zu den anderen Werten im Index kaum spürbar nach. Sie erreicht den Stand von 9,05 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,33 Prozent verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber mit Sitz in Berlin hatte Anfang 2016 Schlagzeilen gemacht, als die NFL Playoffs des Super Bowl live und unverschlüsselt in hochauflösender Bildqualität übertragen wurden.

Unbedeutend nach unten geht es ebenso mit dem Axel Springer-Kurs. Derzeit verliert der Wert des Medien- und Internetkonzerns, der beim letzten Börsenschluss mit 70,60 Euro notierte, 55 Cent (0,78 Prozent). Zuletzt wird Axel Springer mit 70,05 Euro gehandelt.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Der Verlag bietet aktuell rund 14.000 Mitarbeitern einen Job.

Die Aktie des Softwareunternehmens IVU Traffic Technologies gehört mit einem Minus von 0,87 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages von 4,60 Euro hat sie sich um 4 Cent auf 4,56 Euro gering verschlechtert.

Die Aktie des IT-Dienstleisters artnet gehört mit einem Minus von 2,05 Prozent zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 3,90 Euro hat sie sich um 8 Cent auf 3,82 Euro verschlechtert.

artnet wurde bereits 1989 in Berlin gegründet und gehört damit als Online-Unternehmen zu den allerersten in Berlin und darüber hinaus.

Abwärts um 2,73 Prozent geht es mit dem Kurs von First Sensor-Aktien. Aktuell verliert der Wert des Sensorik-Anbieters, der am vorigen Börsentag mit 22,00 Euro aus dem Handel gegangen ist, 60 Cent (2,73 Prozent). Zuletzt wird First Sensor mit 21,40 Euro notiert.

Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen für Industrial, Medical und Mobility.

Enttäuschung bei den Anlegern des Quirin-Wertpapieres. Derzeit fällt die Aktie des Kreditinstituts auf den Stand von 1,52 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um sehr klare 8,43 Prozent verschlechtert.

Der Hauptsitz der Bank, die ohne Provisionen, sondern auf Honorarbasis Vermögensprodukte empfiehlt, hat ihren Hauptsitz direkt in der Mitte West-Berlins, am Kurfürstendamm.