Marktbericht BAX (Berliner AktienindeX)

Börsenbericht vom 13.02.2018 09:15 Uhr - Senator im Höhenflug

13.02.2018 - Am besten performen Senator, Rocket Internet und Epigenomics. Am deutlichsten verloren haben zuletzt hingegen die Aktien von First Sensor, Tele Columbus und auch Eckert & Ziegler.

Bisher erzielen im BAX die größten Handelsvolumina Rocket Internet mit 20,1 Tausend Euro Umsatz, Tradegate mit 11,1 Tausend Euro und

Aufwärts geht es mit dem Senator-Wertpapier. Bislang gewinnt der Wert des Filmproduzenten 1 Cent im Vergleich zum Vortages-Schlusswert von 23 Cent und macht damit deutliche 4,78 Prozent gut. Zuletzt wurde Senator mit 24 Cent gehandelt.

Wild Bunch ist aus der vorherigen, angeschlagenen Senator Entertainment AG hervorgegangen.

Freude bei den Anlegern des Rocket Internet-Anteilscheines. Aktuell kann die Aktie im Vergleich zu den anderen Werten im Index gut zulegen. Zuletzt erreicht der Wert des Internetinvestors den Stand von 22,74 Euro und kann sich damit im Vergleich zum Handelsschluss des Vortages um 2,16 Prozent verbessern.

Berücksichtigt man alle Beteiligungen von Rocket Internet weltweit kommt man auf die Zahl von mehr als 25.000 Jobs, die der Konzern geschaffen hat. Das Berliner Unternehmen Rocket Internet SE ist unter anderem an Unternehmen wie Home24, Westwing und Zalando beteiligt.

Die Aktie des Biotechnologieunternehmens Epigenomics, die beim letzten Börsenschluss mit 4,04 Euro notierte, zeigt mit 1,24 Prozent Plus und einem Kurswert von 4,09 Euro eine positive Entwicklung.

Das 1989 in Berlin gegründete Unternehmen hat sich auf die Erforschung von Technologien zur Erkennung von Krebs spezialisiert. Mit den von Epigenomics entwickelten Methoden sollen Krebserkrankungen schneller und präziser erkannt werden.

Gering aufwärts geht es mit dem Hypoport-Kurs. Derzeit gewinnt der Wert des Finanzdienstleisters 20 Cent (0,16 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 127,00 Euro des Vortages. Zuletzt wird Hypoport mit 127,20 Euro gehandelt.

Mit einer Tochtergesellschaft im Fintech-Bereich gehört Hypoport inzwischen zu den großen Internet-Finanzdienstleistern.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Softwareunternehmens IVU Traffic Technologies. Im Vergleich zum Schlusskurs des Vortages von 4,60 Euro bewegt sich der kurs des Softwareunternehmens kaum.

Der Anteilschein des Pharmaunternehmens MPH kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortagsstand von 3,88 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Medikamente zur Therapie von Krebserkrankungen werden von einer Tochtergesellschaft der MPH produziert.

Im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss von 1,66 Euro kann sich der Wert des Kreditinstituts Quirin nicht verbessern.

Der Hauptsitz der Bank, die ohne Provisionen, sondern auf Honorarbasis Vermögensprodukte empfiehlt, hat ihren Hauptsitz direkt in der Mitte West-Berlins, am Kurfürstendamm.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Tradegate-Aktie. Bislang kann sich der Wert des Finanzdienstleisters im Vergleich zum Schlusswert von 33,80 Euro des Vortages gerade behaupten.

Tradegate war das erste deutsche elektronische außerbörsliche Handelssystem für Wertpapiere mit sofortigen automatischen Ausführungen, verbunden mit einer Informationsplattform im Internet für Privatanleger.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Immobilienauktionators Deutsche Grundstücksauktionen. Im Vergleich zum Vortagsstand von 15,70 Euro bewegt sich der kurs des Immobilienauktionators kaum.

Das bereits seit 30 Jahren bestehende Unternehmen konnte zu Beginn 2016 die 1.000te durchgeführte Auktion melden.

Der Wert des Brennstoffzellenherstellers Heliocentris kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 1 Cent bleibt der Kurs unverändert.

Das 1995 in Berlin gegründete Unternehmen entwickelt und vertreibt Energiemanagement Systeme sowie schlüsselfertige Multihybride Energieanlagen an Kunden aus Industrie und Wissenschaft.

Im Vergleich zum Vortagsstand von 2,11 Euro kann sich der Wert des Forschungsinstituts Mologen nicht verbessern.

Das Berliner Biotech-Unternehmen Mologen arbeitet in der kostenintensiven Erforschung von Krebsmedikamenten, das Papier hatte zur Zeit des "Neuen Marktes" bei rund 50 Euro pro Aktie gelegen.

Ohne Impulse bleibt bisher der Kurs der Cinemedia-Aktie. Bislang kann sich die Aktie des Mediendienstleisters im Vergleich zum Schlusswert von 4 Cent des Vortages gerade behaupten.

Ein Tochterunternehmen von Cinemedia gehört zu den weltweit führenden Synchron-Studios der Filmbranche: Filme wie "Zwölf Uhr mittags" über "Der Pate" und "Psycho" bis hin zu "Forrest Gump" oder "Schindlers Liste" wurden ebenso mit deutschen Stimmen versehen wie "Die Pinguine aus Madagaskar", "Mea Culpa" oder die erste Staffel der Blockbuster-Serie "Bloodline" des Streamganbieters netflix.

Weder nach unten noch nach oben geht es für der Anteilschein des Immobilienunternehmens GSW. Im Vergleich zum Vortagswert von 92,00 Euro bewegt sich der kurs des Immobilienunternehmens kaum.

Aktien der GSW sind kaum im Handel, denn 98,8% der Unternehmensanteile werden von dem Unternehmen Deutsche Wohnen AG gehalten.

Die Aktie des Photokunstexperten Camera Work kann sich behaupten. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 3.700,00 Euro bleibt der Kurs unverändert.

Als einzig börsennotierte Aktiengesellschaft am weltweiten Photokunstmarkt bietet die Camera Work AG Investitionen in hochwertige Fotografien an.

Die Anleger des PSI-Papieres haben hingegen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bis zur Stunde gibt die Aktie des Informationstechnologieunternehmens im Vergleich zu den anderen Werten im Index gering nach. Sie erreicht den Stand von 17,75 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,28 Prozent verschlechtert.

Mit 1.700 Jobs gehört PSI zu den großen IT-Unternehmen der Hauptstadt.

Minimal bergab geht es ebenso mit dem Axel Springer-Kurs. Aktuell verliert der Wert des Verlagshauses, der beim letzten Börsenschluss mit 70,60 Euro notierte, 20 Cent (0,28 Prozent). Zuletzt wird Axel Springer mit 70,40 Euro gehandelt.

Bei Springer haben gegenwärtig rund 14.000 Mitarbeiter einen Job. Mit Bild und Bild Online gehören zwei der bekanntesten Medien in Deutschland zum Springer-Verlag.

Die Aktie des Online-Tickethändlers DEAG gehört mit einem Minus von 0,38 Prozent gleichfalls zu den Verlustbringern des Tages. Im Vergleich zum Vortagesschlusskurs von 2,60 Euro hat sie sich um 1 Cent auf 2,59 Euro unwesentlich verschlechtert.

Eine wichtige Neuerung des Unternehmens war die Einführung eines Veranstaltungsüberblicks speziell auf dem iphone.

Kaum spürbar nach unten geht es auch mit dem TLG Immobilien-Kurs. Bislang verliert der Anteilschein des Immobilienunternehmens 10 Cent (0,46 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 21,82 Euro des Vortages. Zuletzt wird TLG Immobilien mit 21,72 Euro gehandelt.

TLG ist eines der wichtigsten Unternehmen in Berlin, wenn es um die Vermietung von Büros oder anderen Gewerbeimmobilien geht.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des Zalando-Papieres. Bis zur Stunde fällt die Aktie des Internetunternehmens geringfügig auf den Stand von 44,99 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,51 Prozent minimal verschlechtert.

Zalando gehört zu den grössten deutschen und europäischen Shoppingportalen und erreichte 2015 fast einen Jahresumsatz von 3 Milliarden Euro.

Die Aktionäre des artnet-Papieres haben gleichermaßen keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Aktuell gibt die Aktie des Internetdienstleisters im Vergleich zu den anderen Werten im Index gering nach. Sie erreicht den Stand von 3,88 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,51 Prozent verschlechtert.

Bereits 1989 gegründet gehört artnet nicht nur zu den dienstältesten Berliner Internet-Unternehmen, sondern in ganz Deutschland.

Minimal nach unten geht es ebenso mit dem MBB-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Wert der Investmentgruppe, der beim letzten Börsenschluss mit 90,00 Euro notierte, 50 Cent (0,56 Prozent). Zuletzt wird MBB mit 89,50 Euro gehandelt.

Der Name MBB entstammt der ehemaligen Beteiligung an der 1997 von der Daimler-Benz Aerospace AG übernommenen MBB Gelma Industrieelektronik GmbH, einer früheren Tochter des Konzerns Messerschmitt-Bölkow-Blohm. 2006 erfolgte der Börsengang der MBB.

Die Aktie des Immobilienkonzerns Westgrund gehört mit einem Minus von 0,7 Prozent gleichfalls zu den Verlierern des Tages. Im Vergleich zum Vortagsstand von 7,10 Euro hat sie sich um 5 Cent auf 7,05 Euro gering verschlechtert.

Minimal abwärts geht es auch mit dem Eckert & Ziegler-Kurs. Bis zur Stunde verliert der Anteilschein 25 Cent (0,72 Prozent) im Vergleich zum Schlusswert von 34,90 Euro des Vortages. Zuletzt wird Eckert & Ziegler mit 34,65 Euro gehandelt.

Rund 80% aller Ziegler-Produkte werden ins Ausland verkauft.

Leichte Enttäuschung ebenfalls bei den Anlegern des Tele Columbus-Papieres. Bislang fällt die Aktie des Kabelnetzbetreibers gering auf den Stand von 9,01 Euro zurück und hat sich damit im Vergleich zum Vortag um 0,77 Prozent gering verschlechtert.

Der drittgrösste Kabelnetzbetreiber in Deutschland ist unter anderem Kooperationspartner des Streaming-TV-Anbieters maxdome.

Die Aktionäre des First Sensor-Papieres haben keinen großen Grund enttäuscht zu sein. Bis zur Stunde gibt die Aktie des Sensorik-Anbieters im Vergleich zu den anderen Werten im Index gering nach. Sie erreicht den Stand von 21,80 Euro und hat sich damit im Vergleich zum vorigen Schlusskurs um 0,91 Prozent verschlechtert.

Die First Sensor AG zählt zu den weltweit führenden Anbietern auf dem Gebiet der Sensorik. Das Unternehmen entwickelt Sensorlösungen für Industrial, Medical und Mobility.