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Tesla-Chef Elon Musk trifft Peter Altmaier – darum geht es

Elon Musk will Wirtschaftsminister Peter Altmaier treffen. Dabei soll nicht nur die neue Gigafactory des Tesla-Chefs Thema werden.

Die Erfolgsgeschichte von Elon Musk

Er ist eine der reichsten menschen der Welt mit über 80 Milliarden US-Dollar und wird als "Da Vinci des 21. Jahrhunderts" gefeiert. Das ist die Geschichte von Elon Musk

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Berlin/Grünheide.  Tesla-Chef Elon Musk ist in Deutschland – und könnte am Mittwochnachmittag am Rande der Unionsfraktionsklausur in Berlin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) treffen. Die „Bild“ und die Deutsche Presse-Agentur berichten über ein geplantes Treffen. Am Vortag hatte der US-Amerikaner Musk bereits das deutsche Biotech-Unternehmen Curevac in Tübingen besucht.

Curevac forscht unter anderem an einem Covid-19-Impfstoff. Musk besichtigte am Dienstag das Gelände des Unternehmens – als Mund-Nasen-Schutz trug er ein schwarz-weißes Tuch.

Musk will Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen ausbauen

Musk hatte am Sonntagabend getwittert, er komme wegen einer Zusammenarbeit mit Curevac und wegen des Baus der Tesla-Elektroautofabrik im brandenburgischen Grünheide nach Deutschland.

Curevac hat international viel Beachtung erfahren und gilt als ein Hoffnungsträger auf der Suche nach einem Corona-Impfstoff. Die EU-Kommission hatte sich bereits bis zu 405 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs der Tübinger Firma gesichert.

Curevac braucht Biomolekül-Mikrofabriken, Tesla soll sie bauen

Zur Zusammenarbeit mit dem Unternehmen erklärte Musk: „Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Mikrofabriken für Curevac und möglicherweise andere.“ Das US-Unternehmen selbst hatte dazu zunächst keine Details genannt. Lesen Sie dazu unsere Kolumne: Warum Jobs, Musk und Co. alles andere als Heilige sind

RNA steht im Englischen für „ribonucleic acid“. Die deutsche Entsprechung ist Ribonukleinsäure (RNS). Ribonukleinsäure ist ein Biomolekül und bei bestimmten Virentypen Träger der Erbinformation, also relevant bei der Forschung nach einem Impfstoff.

Tesla errichtet die E-Auto-Fabrik in Grünheide auf eigenes Risiko

Tesla will ab Sommer 2021 in Grünheide rund 500.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren, dafür sind etwa 12.000 Arbeitsplätze geplant. Die komplette umweltrechtliche Genehmigung für das Projekt durch das Land Brandenburg steht noch aus, deshalb baut der E-Autobauer auf dem Gelände auf eigenes Risiko. Lesen Sie dazu: Tesla nimmt wichtige Hürde: Elon Musk ist nicht zu bremsen

Das Amt Grünheide und ein Sprecher der Brandenburger Landesregierung machten am Mittwoch auf Nachfrage keine Angaben zu einem möglichen Besuch Musks in Grünheide. (dpa/max)

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