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Neuer Rekord trotz Corona: Bahn stellt 4700 Azubis ein

Die Bahn gilt als sicherer Arbeitgeber. 90.000 haben sich um eine Azubi-Stelle beworben – ein neuer Rekord. Diese Berufe sind gefragt.

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Berlin. Ob Lokführer, Elektroniker oder Kaufleute im Verkehrsservice: Die Deutsche Bahn stellt trotz Corona in diesem Jahr so viele Auszubildende ein wie nie zuvor. 4700 junge Männer und Frauen beginnen am Dienstag ihre Lehrzeit bei dem Staatskonzern. Sie haben sich unter der Rekordzahl von rund 90.000 Bewerbern durchgesetzt und eine Stelle erhalten, wie diese Redaktion erfuhr.

Die Bahn bildet über alle Jahrgänge hinweg 11.000 Nachwuchskräfte aus und zählt damit zu den größten Ausbildungsunternehmen in Deutschland. Geschult wird in etwa 50 Berufen.

Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe bei der Bahn

Die fünf beliebtesten Ausbildungsberufe bei der Bahn sind folgende: Fahrdienstleiter (etwa 770 neue Auszubildende), Lokführer (630), Elektroniker für die Betriebstechnik (550), Mechatroniker (350) sowie Kaufleute für den Verkehrsservice (315).

Das Vorteilhafte bei der Bahn: Das Unternehmen bietet allen Azubis und Dual Studierenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung grundsätzlich eine unbefristete Übernahme an. Daran ändert nach Konzernangaben auch Corona nichts.

Die Beschäftigungsbedingungen gelten zudem als gut. So erhalten Azubis neben einer tariflichen Vergütung, attraktive Fahrvergünstigungen und einen Mietkostenzuschuss, wenn sie aufgrund der Ausbildung umziehen müssen.

In Corona-Zeiten gilt Staatskonzern als sicherer Arbeitgeber

Als Staatskonzern ist die Bahn gerade in ungewissen Zeiten für viele offenbar ein Unternehmen, das eine gewisse Sicherheit und Zukunftsperspektive verspricht. Der Staat hat den Konzern auch in Pandemie-Zeiten während des Lockdowns mit Milliarden Euro unterstützt, um den Personenverkehr trotz geringer Fahrgastzahlen aufrecht zu erhalten.

Auch im Gesamtkonzern setzt die Bahn auf Expansion. Bis Ende Juli hat das Unternehmen insgesamt 21.000 neue Mitarbeiter eingestellt. Bis zum Jahresende wollte der Bahnvorstand 25.000 Mitarbeiter neu an Bord holen, kündigte der Bahnvorstand im Februar an – allerdings vor Beginn der Pandemie.

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„Wir freuen uns daher sehr, dass wir auch in der aktuellen Corona-Zeit viele junge Menschen von der DB begeistern und ihnen eine berufliche Perspektive aufzeigen können“, sagt Bahn-Vorstandschef Richard Lutz. Auch der Personalvorstand Martin Seiler freut sich angesichts der Rekord-Bewerberzahlen, dass die Bahn als „hochattraktiver und moderner Arbeitgeber“ wahrgenommen wird.

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