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FUNKE Mediengruppe: Christoph Rüth wird Geschäftsführer

In eigener Sache: Die FUNKE Mediengruppe holt den Verlagsmanager Christoph Rüth, bisher bei Madsack, als neuen Geschäftsführer.

Die FUNKE Mediengruppe holt Verlagsmanager Christoph Rüth als neuen Geschäftsführer.

Die FUNKE Mediengruppe holt Verlagsmanager Christoph Rüth als neuen Geschäftsführer.

Foto: Funke Mediengruppe

Essen.  Christoph Rüth wird neuer Geschäftsführer der FUNKE Mediengruppe, zu der auch unsere Redaktion gehört. Der Medienmanager kommt von der Madsack Mediengruppe, wo er bislang für das operative Geschäft zuständig war. Zuvor hat er bereits als Verlagsgeschäftsführer die Geschicke der Financial Times Deutschland und der Abozeitungen der Axel Springer AG gelenkt. Die heutigen FUNKE-Zeitungen Berliner Morgenpost und Hamburger Abendblatt gehörten zu seinem Portfolio. Christoph Rüth startet am 1. Oktober 2020 in Essen.

„Wir freuen uns, mit Christoph Rüth einen absoluten Kenner des gesamten Tageszeitungsgeschäfts, von der kleinsten Verlags- und Redaktionseinheit bis zu innovativen, titelübergreifenden Erlösmodellen, für unser Unternehmen gewinnen zu können“, sagt Julia Becker, Gesellschafterin und Aufsichtsratsvorsitzende der FUNKE Mediengruppe.

„Tageszeitungen bleiben Kerngeschäft und Kompetenz der FUNKE Mediengruppe“

Mit Christoph Rüth will die FUNKE-Gruppe ihr Zeitungsgeschäft auch für die Zukunft solide und erlössicher aufstellen. „Regionale Tageszeitungen sind und bleiben Kerngeschäft und Kompetenz der FUNKE Mediengruppe“, betont Julia Becker.

„Gut gemachter Journalismus hat wirtschaftlich Zukunft, ich freue mich über das klare Bekenntnis der Gesellschafter dazu und auf die Aufgabe, gemeinsam mit meinen Kollegen in der Geschäftsführung ein nachhaltig profitables Geschäftsmodell rund um die starken Marken zu gewährleisten“, so Christoph Rüth.

Das Medienhaus flankiert den Start von Christoph Rüth mit einer ganzheitlichen Bündelung der Aufgaben innerhalb eines gleichberechtigten Führungsteams.

Christoph Rüth verantwortet die Marken des FUNKE-Zeitungsbereiches über alle Distributionskanäle inklusive deren Vermarktung und der erforderlichen Units bei FUNKE Digital.

FUNKE Mediengruppe: zwölf Regionalzeitungen, rund 60 Zeitschriften

Andreas Schoo leitet den Zeitschriftenbereich und steuert bei FUNKE Digital zusätzlich das neu gegründete Digital Brands Network für bundesweite Themenportale, die Jobportale und Listings sowie die stark wachsenden, werbefinanzierten Reichweitenportale der FUNKE Mediengruppe, darunter derwesten.de und moin.de. Er zeichnet unverändert verantwortlich für den IT-Bereich FUNKE Technology und die Unternehmenskommunikation.

Die für die Tageszeitungsmarken relevanten Bereiche bei FUNKE Digital, darunter Audience Development, Product und Tech, sowie den Vermarktungsbereich FUNKE Sales verantworten Andreas Schoo und Christoph Rüth somit künftig gemeinsam.

Michael Wüller, als Finanzwirt in dem Führungsteam zuständig für Steuern, Finanzen, Recht, Personal sowie Logistik und Druck, leitet diesen Bereich auch in Zukunft.

Die Sprecherrolle innerhalb der FUNKE-Geschäftsführung wird zukünftig gleichberechtigt zwischen den drei Geschäftsführern in ein rollierendes Modell überführt. Andreas Schoo startet im neuen Modell als Sprecher.

Die FUNKE Mediengruppe gibt zwölf Regionalzeitungen, rund 60 Zeitschriften und mehr als 100 Anzeigenblätter heraus. Rund vier Millionen Tageszeitungsleser pro Tag und über zwölf Millionen Unique User im Monat bundesweit nutzen die journalistischen Angebote des Konzerns.

Abschied von Ove Saffe

Mit dem Eintritt von Christoph Rüth in das Unternehmen verabschiedet die FUNKE Mediengruppe nach einem kurzen Übergang Ove Saffe, den derzeitigen Geschäftsführer für die Zeitungssparte, im besten gegenseitigen Einvernehmen. „Wir schätzen Ove Saffe, weil er die Regionalzeitungen unseres Verlages behutsam und immer mit einem Blick auf die Belange der Redaktionen umstrukturiert hat“, sagt Julia Becker.

„Ove Saffe hat den starken, unabhängigen Lokaljournalismus bei FUNKE unterstützt, und den redaktionellen Inhalten, neben der Stabilisierung der geschäftlichen Entwicklung, aufrichtige Sympathie und Respekt entgegengebracht. Im Namen der Gesellschafter wünsche ich ihm alles erdenklich Gute; wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet.“