Softwareupdate

VW, Skoda und Seat rufen Zehntausende Autos zurück

Volkswagen, Skoda und Seat rufen zusammen mehrere Zehntausend Autos wegen Problemen mit dem Drehmoment zurück.

Volkswagen, Skoda und Seat rufen zusammen mehrere Zehntausend Autos wegen Problemen mit dem Drehmoment zurück.

Foto: Sina Schuldt / dpa

Diverse Modelle von VW, Skoda und Seat sind wegen Problemen mit dem Drehmoment zurückgerufen worden. Die Fahrzeuge brauchen ein Update.

Berlin. VW, Seat und Skoda rufen diverse Modelle in die Werkstätten zurück. Das meldet das Portal Website kfz-rueckrufe.de. Laut dem Bericht sind Autos mit dem 1,5-Liter-Benziner EA211evo mit 110 kW (150 PS) und Schaltgetriebe betroffen, die in den Monaten Mai und Juni produziert wurden.

Hintergrund soll sein, dass beim Anfahren zu wenig Drehmoment zur Verfügung stehen kann. „Abhängig von der Verkehrssituation kann bei einer unerwartet ausbleibenden Beschleunigung ein Unfallrisiko bestehen“, sagte ein Skoda-Sprecher kfz-rueckrufe.de.

Rückruf bei VW, Seat und Skoda betrifft diverse Baureihen

Bei VW und Seat geht es dem Bericht zufolge um rund 8000 Fahrzeuge, bei Skoda um etwa 17.000 Autos. In Deutschland sollen ca. 12.500 Fahrzeuge betroffen sein. Um die Probleme zu beheben, müsste ein Update der Software vorgenommen werden, schreibt das Portal.

Bei Skoda läuft der Rückruf für die Baureihen Karoq, Superb und Kodiaq unter dem Aktionscode „24EV“. Bei VW umfasst der Rückruf „24ER“ den Arteon, Passat, Tiguan und Touran, bei Seat betrifft die Maßnahme „24EP“ den Ateca und Tarraco.

Erst kürzlich mussten Volkswagen und Porsche weltweit rund 200.000 Auto zurückrufen. (les)