Mobilität

Neue interaktive Karte zeigt Ladesäulen für Elektroautos

Eine neue interaktive Karte des Verkehrsministeriums listet alle 20.000 Ladestationen für E-Autos auf. Dabei soll es nicht bleiben.

Eine von 20.000: BMW-Elektrofahrzeuge werden im brandenburgischen Schönefeld geladen.

Eine von 20.000: BMW-Elektrofahrzeuge werden im brandenburgischen Schönefeld geladen.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Berlin. Aktuell gibt es in Deutschland rund 20.000 öffentliche Ladestationen für Elektroautos. Dies geht aus einer neuen interaktiven Karte des Bundesverkehrsministeriums hervor, die an diesem Mittwochvormittag freigeschaltet werden soll. Sie listet existierende Säulen auf, zeigt Kommunen und Investoren, aber auch, in welchen Regionen es in den nächsten Jahren Bedarf geben wird.

Konkret enthält die Karte, die den Namen „Standorttool“ trägt, die Standorte von 17.500 Normalladepunkten und 2400 Schnellladepunkten. Die Angaben basieren auf Daten der Bundesnetzagentur. Die Behörde führt ein amtliches Register über den Standort der Ladesäulen.

Aktuell sind über die Karte nur die technischen Daten der Ladesäulen abrufbar. Künftig soll sichtbar sein, ob eine Säule belegt ist, ob man sie reservieren kann und was der Strom dort kostet. Geplant sind ähnliche Informationen auch für Ladepunkte für Wasserstoff und Erdgas.

„Wir arbeiten systematisch daran, die Ladepunkte flächendeckend bis 2030 so zu planen und umzusetzen, dass jeder mit seinem E-Fahrzeug ohne Einschränkungen unterwegs sein kann“, sagte Minister Andreas Scheuer (CSU) unserer Redaktion. Nur wenn das Aufladen der Batterien „immer und überall möglich sei“, werde der Umstieg auf batterieelektrische Mobilität gelingen.

Die Karte ist im Internet unter www.standorttool.de zu finden. Eine mobile Version gibt es noch nicht.