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Nach Telekom-Störung: Was tun, wenn es noch Probleme gibt

Wer im Norden lebt oder erreichen wollte, brauchte Geduld. Viele Telekom-Nutzer hatten nach einem Update erstmal Verbindungsprobleme.

Handynetz, WhatsApp und Co. – Was man bei Störungen tun kann
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Berlin. Mit Updates ist das so eine Sache. Eigentlich sollen sie Probleme beheben. Gern produzieren sie aber auch neue. Oder: legen erst einmal gleich alles lahm. Die Telekom hat diese Erfahrung gerade wieder machen müssen: Am Donnerstagmorgen meldete der Konzern: „Einschränkungen nach Softwareupdates.“

Betroffen seien vor allem Regionen im Norden, so würden Menschen in Braunschweig, Hannover, Ostfriesland/Leer und in der Heide Probleme mit ihrem DSL-Zugang haben.

Telekom-Störung: Der Norden ist betroffen – DSL ist down

Auf der Website www.allestörungen.de sind entsprechend ein markanter Anstieg der Störungsmeldungen sowie ein Schwerpunkt in der Region Braunschweig zu erkennen, auch die niedersächsische Landeshauptstadt präsentiert sich auf der Störungskarte tiefrot.

Bei Twitter machen sich die Betroffenen bereits Luft. Ein Nutzer scherzt, dass nun in Dithmarschen das Handynetz langsam überlastet sei: „Alles bucht sich nun mobil ein, so dass man statt 4 LTE Balken aktuell einen 3G Balken hat.“

Bereits gegen neun Uhr war die Störung laut eines Sprechers behoben. „Sollten Kunden nach der Behebung der Störung wider Erwarten nicht telefonieren oder/und im Internet surfen können, empfehlen wir, die Telefonanlage oder den Router für eine Minute vom Netz zu nehmen und dann erneut zu starten“, sagte er. In den meisten Fällen wähle sich das Gerät dann korrekt ein.

Die Telekommunikationsbranche ist im Umbruch – derzeit geht es vor allem um 5G-Frequenzen: Teure Tarife und langsamer Netzausbau drohen. (ses)