Steuererklärung

Wer sollte freiwillig eine Steuererklärung machen?

Auch wenn man es nicht unbedingt machen muss, kann es sich durchaus lohnen, eine Steuererklärung zu erstellen.

Sonderausgaben sind ein großer Posten bei der Steuererklärung. Wer sie geltend macht, kann seine Steuerlast senken.

Sonderausgaben sind ein großer Posten bei der Steuererklärung. Wer sie geltend macht, kann seine Steuerlast senken.

Foto: Christin Klose / dpa-tmn

Selbst wenn ein Arbeitnehmer keine Steuererklärung erstellen muss, lohnt es sich in vielen Fällen dennoch. Zum Beispiel:

weil die beruflichen Ausgaben den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro übersteigen;

für Berufseinsteiger und andere, die nur zeitweise im Jahr 2018 beschäftigt waren;

für Eltern, für die der Kinderfreibetrag günstiger ist als das ausgezahlte Kindergeld oder, weil für ein Kind beim Lohnsteuerabzug kein Kinderfreibetrag eingetragen war;

für viele verheiratete Doppelverdiener, wenn beide die Steuerklasse IV haben;

wenn er die Arbeitnehmersparzulage für vermögenswirksame Leistungen beantragen will;

wenn er Handwerker oder andere Dienstleister im Haushalt beschäftigt hat;

weil er gespendet hat oder andere Sonderausgaben wie Kirchensteuer oder Unterhaltsleistungen an den Ex-Partner hatte;

weil er einen Riester-Vertrag bespart;

weil er höhere Krankheitskosten tragen musste oder einer bedürftigen Person half;

weil er im letzten Jahr geheiratet hat;

weil er einen Verlust erzielt hat;

weil er auf seine Kapitalerträge 25 Prozent Abgeltungssteuer bezahlt hat, sein Grenzsteuersatz aber darunter liegt.

Alle Teile der Serie finden Sie HIER