Lebensmittel

Discounter Lidl plant offenbar eigene Kaffee-Rösterei

Für Discounter ist Kaffee ein Millionengeschäft. Lidl plant nun offenbar, den Kaffee für Eigenmarken in eigener Rösterei herzustellen.

Warum Kaffee besser ist als sein Ruf

Warum Kaffee besser ist als sein Ruf

Warum Kaffee besser ist als sein Ruf

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Berlin.  Bei Backwaren, Schokolade und Eiscreme setzt Lidl schon länger auf eigene Produktion. Nun scheint der Discounter auch ins Kaffeegeschäft einsteigen zu wollen.

Laut einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ (Bezahlinhalt) plant das Unternehmen aus Neckarsulm den Aufbau einer eigenen Kaffeerösterei.

Als Vorbild dabei soll Aldi Süd dienen. Der Lidl-Konkurrent betreibt in Ketsch (Baden-Württemberg) und Mülheim an der Ruhr (NRW) eigene Röstereien und gehört damit zu den drei größten Kaffeeproduzenten Deutschlands.

Lidl wollte die Pläne gegenüber der Zeitung nicht bestätigen, aber auch nicht dementieren.

Lidl soll mit Kaffee 400 Millionen Euro umsetzen

Laut „Lebensmittelzeitung“, die sich auf nicht näher genannte Branchenkenner beruft, macht Lidl mit Kaffee jährlich rund 400 Millionen Euro Umsatz, etwa 150 Millionen Euro davon sollen durch die Eigenmarken umgesetzt werden. Diese Eigenmarken könnten mit einer eigenen Rösterei nicht nur günstiger produziert, sondern auch qualitativ aufgewertet werden.

Als Standort für die Lidl-Rösterei kommt angeblich Übach-Palenberg an der Grenze von NRW zu den Niederlanden in Frage. Dort betreibt der Discounter bereits mehrere Produktionsstätten, unter anderem für Backwaren und Eiscreme. (ba)