Bahnverkehr

Im Juli fuhr mehr als jeder vierte Fernzug mit Verspätung

Der extreme Sommer hat der Bahn zugesetzt. Im Juli ist die Quote pünktlicher Fernzüge auf den niedrigsten Wert des Jahres gefallen.

Die Deutsche Bahn gilt als chronisch unpünktlich. Wir zeigen vier Fakten rund um die Pünktlichkeit auf den deutschen Schienen.

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Berlin.  Mehr als jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn ist im Juli zu spät gekommen. Die Quote pünktlicher ICE und Intercity sackte auf 72,1 Prozent ab, den niedrigsten Monatswert in diesem Jahr.

Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, führten die extremen Temperaturen zu mehr Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur. Es habe jedoch weniger hitzebedingte Ausfälle gegeben als in den Vorjahren.

Als pünktlich wertet die Bahn jeden Zug, der weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit in den Bahnhof einfährt. Auf etwa jeden achten Zug mussten die Fahrgäste im Juli sogar mindestens eine Viertelstunde warten, wie aus der Statistik hervorgeht. Bei Regionalzügen blieben die Pünktlichkeitswerte im Juli dagegen stabil. (dpa)

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