Audi

Probleme mit neuem Abgas-Prüfzyklus halten an

Ingolstadt. Der Autobauer Audi erwartet ein schwieriges zweites Halbjahr. Mit der Umstellung auf den ab September geltenden, realitätsnäheren Verbrauchs- und Abgas-Messstandard WLTP würden „die Herausforderungen in den kommenden Monaten noch einmal zunehmen“, sagte Finanzvorstand Alexander Seitz. Bei der Umstellung auf den WLTP-Standard sei Audi noch nicht fertig, einige Modelle sind vorübergehend nicht lieferbar. Das alles werde sich „verstärkt belastend auswirken“, sagte er. Die Verkäufe von Audi legten im ersten Halbjahr um 4,5 Prozent auf 943.000 Autos zu, der Umsatz stieg auf 31,2 Milliarden Euro.