EU-Wettbewerbshüter

Fluggesellschaft Ryanair darf Laudamotion übernehmen

Lange Zeit standen Fragezeichen hinter dem Ryanair-Kauf von Laudamotion – bis jetzt: Die EU-Wettbewerbshüter haben den Deal genehmigt.

Ryanair mit Sitz in Irland ist eine in ganz Europa tätige Billigfluglinie.

Ryanair mit Sitz in Irland ist eine in ganz Europa tätige Billigfluglinie.

Foto: RAFAEL MARCHANTE / REUTERS

Brüssel.  Die EU-Wettbewerbshüter haben die geplante Übernahme der österreichischen Fluglinie Laudamotion durch Ryanair genehmigt. Das Vorhaben gebe keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken und werde ohne Auflagen erlaubt, teilte die zuständige EU-Kommission am Donnerstagabend mit.

Ryanair will mit 75 Prozent die Mehrheit bei dem Ferienflieger übernehmen , der sich im Bieterkampf um die insolvente Air Berlin deren ebenfalls insolvente Tochter Niki gesichert hatte.

Ryanair mit Sitz in Irland ist eine in ganz Europa tätige Billigfluglinie. Laudamotion fliegt vor allem aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Urlaubszielen am Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln.

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Ursprünglich wollte der Marktführer Lufthansa Niki übernehmen. Am 13. Dezember 2017 entschied sich Lufthansa jedoch dagegen, Niki meldete noch am selben Tag Insolvenz an. (dpa)