Berlin

In Deutschland kostet Arbeit ein Drittel mehr als im EU-Durchschnitt

Berlin. Für eine Arbeitsstunde haben deutsche Arbeitgeber aus der Industrie und dem Bereich wirtschaftliche Dienstleistungen im vergangenen Jahr im Durchschnitt 34,50 Euro gezahlt. Das teilte das Statistische Bundesamt mit. Gemessen am EU-Durchschnitt von 26,30 Euro waren das 31 Prozent mehr.

EU-weit liegt Deutschland auf Rang sechs, einen Platz höher als 2016. Teurer sind Dänemark (43,60 Euro), Belgien und Schweden (je 41,70) sowie Luxemburg (37,30) und Frankreich (36,80). Die niedrigsten Arbeitskosten (Bruttoverdienste plus Lohnnebenkosten) hat Bulgarien, mit 4,90 Euro je Stunde. Im Verarbeitenden Gewerbe, das besonders stark im internationalen Wettbewerb steht, kostete eine deutsche Arbeitsstunde durchschnittlich 40,20 Euro. Im EU-Vergleich war das Rang vier.