Alkohol

Deutsche Brauereien setzen erneut deutlich weniger Bier ab

Diese Nonne ist Deutschlands einzige Klosterbraumeisterin

Diese Nonne ist Deutschlands einzige Klosterbraumeisterin

Panorama Video

Beschreibung anzeigen

Deutschlands Brauereien sind in Sorge: Schon wieder ist der Absatz von Bier gesunken. Nun hoffen die Hersteller auf die Fußball-WM.

Wiesbaden.  Die Durststrecke für Deutschlands Brauer hält an: Im ersten Quartal des laufenden Jahres haben sie mit 19,6 Millionen Hektolitern Bier 1,6 Prozent weniger abgesetzt als im Vorjahreszeitraum.

Rückläufig waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sowohl der Absatz im Inland (minus 1,6 Prozent), der gut vier Fünftel (81,6 Prozent) des Geschäfts ausmacht, als auch der Export (minus 1,7 Prozent).

Export gleicht sinkenden Bierdurst nicht aus

Im Gesamtjahr 2017 hatten Deutschlands Brauereien und Bierlager so wenig Bier abgesetzt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Nach drei vergleichsweise stabilen Jahren sackte der Gesamtabsatz nach früheren Angaben der Wiesbadener Statistiker im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent auf 93,5 Millionen Hektoliter ab. Anders als in den Jahren zuvor konnte 2017 auch der Export den sinkenden Bierdurst im Inland nicht ausgleichen.

Für 2018 hoffen die Brauereien, dass eine aus deutscher Sicht möglichst erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft den Bierdurst der Fans steigern und den Absatz ankurbeln wird. (dpa)