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Startup-Förderung der IBB

Verbilligte Darlehen und Zuschüsse mit Förderung "Pro FIT"

Turbo für die Startup City – die Investitionsbank Berlin unterstützt innovative Gründer und KMU in Berlin mit dem Programm Pro FIT.


Ist Berlin das Silicon Valley Europas? Tatsächlich kann sich Berlin als Standort für technologische Gründer- und KMU international sehen lassen. Für Startups ist die Investitionsbank Berlin (IBB) ein wichtiger Partner. Denn sie bietet mit dem Programm ,Pro FIT´ vielen innovativen Gründern eine nützliche Hilfe an. Auch Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) und Forschungseinrichtungen profitieren von diesem EFRE-kofinanzierten zentralen Innovationsförderprogramm. Dadurch wird einem Berliner Startup Förderung in Form von zinsverbilligten Darlehen und Zuschüssen zugänglich.

Die Hauptstadt als Ökotop für Gründer hat sich in der Presse einen Namen gemacht. "Hier mischt sich kreative Brainpower mit technischem Know-how", schrieb einmal eine große Tageszeitung. Und das Ergebnis ist durchweg positiv. Die erfolgreichen Unternehmen in Berlin sind in vielen innovativen Branchen aktiv. Dazu gehören die Informations- und Kommunikationstechnologien. Auch Medien, Optik oder Energietechnik sind stark an der Spree.

Günstige Darlehen und Zuschüsse

"Das Ziel der Pro FIT-Förderung ist es, die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsintensität der Berliner Wirtschaft zu erhöhen", sagt Monika Eickelkamp. Sie ist Abteilungsleiterin in der IBB.

Die IBB finanziert mit Pro FIT Einzelprojekte. Und sie fördert Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Denn damit geht auch ein wertvoller Technologietransfer einher. "Auf diese Weise wollen wir die wirtschaftliche Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in Berlin stärken und beschleunigen", sagt Monika Eickelkamp.

Förderung in verschiedenen Phasen

Die IBB unterstützt Einzel- und Verbundprojekte in verschiedenen Phasen.

Die IBB vergibt Zuschüsse in Höhe von bis zu 400.000 Euro pro Projekt. Dabei gilt, dass diese nicht zurückgezahlt werden müssen. Für andere Fälle stehen sogar noch höhere Förderbeiträge bereit. So erhalten KMU Darlehen von bis zu 1 Mio. Euro. Dabei kann sich ein förderfähiges Projekt in der Phase der experimentellen Entwicklung befinden. Aber auch die Phase des Produktionsaufbaus wird unterstützt. Desweiteren vergibt die IBB Darlehen für die Marktvorbereitung und die Markteinführung.

Starthilfe für das Fintech-Unternehmen Cringle

Das Programm Pro FIT hat schon viele Startups erfolgreich gemacht. Dafür ist das Berliner Fintech-Unternehmen Cringle GmbH ein gutes Beispiel. Seine App ermöglicht elektronische A2A-Zahlungen (Account-to-Account) in ganz Europa. Dafür entwickelte Cringle eine Zahlungsinfrastruktur und eine App. Damit können die User einfach und kostenlos Geld an jedes Smartphone senden.

In den USA, China und Teilen Skandinaviens gehört die Bezahl-Technik längst zum Alltag. Dagegen hält das Begleichen kleinerer Beträge via Handy-App in Deutschland erst Einzug. Dieses Bezahlen unter Freunden wird in Fachkreisen Peer-to-Peer-Zahlung genannt. Auf diese Idee kam das vierköpfige Gründerteam beim Fußballspielen. Denn in solch einer Situation hat man selten das Portemonnaie dabei. Deshalb entwickelten die Gründer mit Hilfe von Pro FIT eine Lösung. Mit ihrer App lassen sich kleine Beträge ohne Geldbeutel bezahlen. Die Fußballfreunde wollen Cringle zum Standard für Peer-to-Peer-Zahlungen in ganz Europa machen.

Dafür erhielt das Startup gleich zweimal eine Finanzierung durch Pro FIT. Deshalb kann der Gründer Malte Klussmann diese Möglichkeit jedem Startup wärmstens empfehlen. "Ich glaube, dass es von Startups grob fahrlässig ist, sich nicht intensiv mit den Förderprogrammen der IBB-Gruppe auseinanderzusetzen." Denn die IBB verfüge über eine besondere Kompetenz, wenn es um die Finanzierung von Gründern und Unternehmen geht.

Förderung von Vereinfachung: Comtravo

Die Digitalisierung macht auch vor Geschäftsreisenden nicht halt. Damit die Reise nicht schon vor dem Start im digitalen Dschungel hängen bleibt, gibt es Comtravo. Denn dieses Berliner Startup vereinfacht seit 2015 das digitale Buchen von Geschäftsreisen. Und das gelingt ihnen mit Hilfe des Technologieförderprogramms ,Pro FIT´. Dadurch kann das Unternehmen komplett neue technologische Entwicklungen für sein System vorantreiben.

Software bearbeitet automatisiert Anfragen

Die Organisation von Geschäftsreisen soll weniger Zeit und Mühe kosten. Dafür entwickelt das Startup eine Software, die dem User die Bearbeitung von Anfragen abnimmt. So kann diese eine Anfrage per SMS oder Email bearbeiten. Diese wandelt die Software von Comtravo mit Hilfe des sogenannten Natural Language Processing (NLP) in strukturierte Daten um. Daraufhin und auf der Basis von eingestellten Präferenzen entwickelt die Software passende Reiseangebote. Die Software erkennt die elektronisch übermittelten Wünsche in Sekunden. Hieraus unterbreitet sie dem User eine individualisierte Auswahl. Anschließend nimmt das System die Buchung vor. Auch die Bezahlung wird mit der Software zum Kinderspiel.

Wettbewerbsvorteil soll größer werden

"Wir freuen uns sehr, dass die IBB unser Projekt mit Pro FIT unterstützt", erklärt Gründer und CEO Michael Riegel. Mit NLP bewegt sich Comtravo sehr nah an tatsächlicher Forschung. Das ist nicht immer ohne Risiko und mit unsicherem Ergebnis behaftet. Mit Hilfe von Pro FIT will das Unternehmen weiter auf Innovationskurs bleiben. So kann es seinen Wettbewerbsvorteil weiter ausbauen.

Weitere Informationen zu Pro FIT gibt es bei der

Investitionsbank Berlin
Kundenberatung Wirtschaftsförderung
Bundesallee 210
10719 Berlin

Telefon-Hotline: (030) 2125 – 4747
E-Mail: kundenberatung.wirtschaft@ibb.de
Internet: www.ibb.de/profit



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