Fast-Food-Kette

KFC muss in Großbritannien etwa 700 Restaurants schließen

Viele Fans der Hähnchen-Fast-Food-Kette KFC standen in Großbritannien vor verschlossenen Läden. Hunderte Filialen konnten nicht öffnen.

Anstatt Hühnchen gab es für KFC-Kunden nur Zettel, mit denen sie auf die Schließung hingewiesen wurden.

Anstatt Hühnchen gab es für KFC-Kunden nur Zettel, mit denen sie auf die Schließung hingewiesen wurden.

Foto: DARREN STAPLES / REUTERS

London.  Ein Mangel an Hühnern hat die Fast-Food-Kette KFC zur vorübergehenden Schließung von Hunderten Restaurants in Großbritannien gezwungen. Das Problem sei am Wochenende nach einem Wechsel in der Lieferkette zur Deutschen-Post-Tochter DHL entstanden, teilte KFC am Montag auf seiner Internetseite mit.

Es sei „sehr komplex“, rund 900 Restaurants im ganzen Land mit frischem Huhn zu versorgen. Hungrige Kunden standen vor geschlossenen Filialen – oder fanden weniger Angebote auf der Speisekarte als üblich.

KFC bietet nur limitiertes Menü an

Nur etwa 200 Filialen hatten laut der Mitteilung seit Mittag geöffnet. Viele von ihnen hätten nur ein limitiertes Menü anbieten können. Wann wieder alle Filialen regulär öffnen können, wurde nicht bekannt.

Eine DHL-Sprecherin führte betriebliche Gründe als Erklärung an. Das Unternehmen arbeite daran, die Probleme zu beheben. (bekö/rtr)