Textilhaus

Modekette C&A steht angeblich vor Verkauf an Chinesen

Wird der C&A-Konzern an chinesische Investoren verkauft? Laut einem Medienbericht steht der Deal bereits kurz vor dem Abschluss.

Der C&A-Konzern könnte an chinesische Geschäftsleute verkauft werden, so ein Medienbericht.

Der C&A-Konzern könnte an chinesische Geschäftsleute verkauft werden, so ein Medienbericht.

Foto: imago stock&people / imago/Sämmer

Berlin.  Die C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeijer soll angeblich einen Verkauf des Modeunternehmens planen. Der Deal soll bereits kurz vor dem Abschluss stehen, berichtete „Spiegel Online“ am Sonntag.

Eine Bestätigung der Meldung durch das Unternehmen liegt bislang nicht vor. „Spiegel Online“ zitiert das Unternehmen so: „Der andauernde Umbau von C&A beinhaltet auch das Ausloten verschiedener Wege, um in Wachstumsmärkten wie China und im Digitalen Fahrt aufzunehmen und kann potentiell auch Partnerschaften und andere Arten von zusätzlichen, externen Beteiligungen beinhalten.“

Grundstein für Weltkonzern in Westfalen gelegt

Die aus Westfalen stammenden Brüder Clemens und August Brenninkmeyer hatten im Jahr 1841 in den Niederlanden das erste Konfektionsgeschäft gegründet und damit den Grundstein für den heutigen Konzern gelegt.

C&A betreibt heute mehr als 1500 Filialen in 18 europäischen Ländern. Der Konzern beschäftigt gut 35.000 Mitarbeiter und gehört zu den größten Modeunternehmen Europas. Der Umsatz von C&A in Deutschland lag im Geschäftsjahr 2016/2017 bei rund 2,6 Milliarden Euro. Die weit verzweigte Familie Brenninkmeijer zählt mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 20 Milliarden Euro zu den reichsten Clans Europas. (W.B.)