Erotikkette

Insolvenz: Beate Uhse kann mit Finanzspritze weiterarbeiten

Für die Erotikkette Beate Uhse geht es dank eines Investors weiter. Mitte Dezember 2017 hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Erotikspielzeug in einem Geschäft des Erotik-Unternehmens Beate Uhse in Flensburg.

Erotikspielzeug in einem Geschäft des Erotik-Unternehmens Beate Uhse in Flensburg.

Foto: Malte Christians / dpa

München.  Die Erotikkette Beate Uhse kann mit einer Finanzhilfe ihre leeren Regale wieder füllen. Das insolvente Unternehmen habe vom Finanzinvestor Robus Capital ein Darlehen über 2,7 Millionen Euro bekommen, teilte Beate Uhse mit.

Damit könne der Warenbestand in den Filialen und im Online-Handel ergänzt werden, der über Weihnachten stark gesunken sei. Robus hatte bereits in die Anleihen von Beate Uhse investiert.

Bei der ebenfalls in die Pleite gerutschten Modekette Laurel hatte Robus angeboten, sein Darlehen in einen Mehrheitsanteil am Unternehmen zu tauschen. Massekredite werden in der Insolvenz bevorzugt zurückgezahlt.

Insolvenz in Eigenverantwortung

Beate Uhse hatte Mitte Dezember Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Der Vorstand um Michael Specht lässt bisher offen, ob er die Firma über einen Insolvenzplan aus eigener Kraft saniert oder einen neuen Investor sucht. (rtr)