Monte dei Paschi

Rettung von italienischer Krisenbank teurer als gedacht

Mailand. Um die drittgrößte Bank Italiens zu retten, muss der Staat offenbar mehr zahlen, als bisher vorgesehen ist. Die Europäische Zentralbank (EZB) bezifferte die Lücke im Kapitalpuffer der Banca Monte dei Paschi di Siena auf 8,8 Milliarden Euro. Das Geldhaus selbst hatte zuletzt mit fünf Milliarden gerechnet. Doch Anleger zogen in Sorge um das Überleben der ältesten Bank der Welt Milliarden von ihren Konten ab. Italien müsse rund 6,5 Milliarden Euro beisteuern, sagten drei Insider. Der Staat werde dann mit rund 70 Prozent an der Bank beteiligt sein.