Wien

Weitere Ölländer einigen sich mit Opec auf weniger Förderung

Wien. Mit einem historischen Schulterschluss wollen das Ölkartell Opec und andere Förderländer die Preise für Rohöl weiter nach oben treiben. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und rund ein Dutzend Nicht-Opec-Länder einigten sich in Wien darauf, täglich weitere 558.000 Fass (je 159 Liter) Öl weniger zu fördern, wie Mohammed Bin Saleh al-Sada, Ölminister Katars, sagte. Russland als größter Ölförderer will allein 300.000 Fass weniger produzieren. Verbraucher müssen deshalb bald mehr für Sprit und Heizöl zahlen – wenn sich alle an die Absprachen halten.

Ende November hatte bereits die Opec beschlossen, im ersten Halbjahr 2017 täglich 1,2 Millionen Fass weniger zu fördern. Die Opec-Produktion soll künftig bei 32,5 Millionen Fass liegen. Insgesamt haben sich nun mehr als 20 Länder entschieden, weniger Öl zu fördern.