Herzogenrath

Obama entscheidet über Aixtron-Kauf

Herzogenrath. Der Streit um die Übernahme des Spezialmaschinenbauers Aixtron durch den chinesischen Investor Grand Chip Investment landet nun auf dem Schreibtisch des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama. Aixtron teilte mit, die US-Behörde für Auslandsinvestitionen habe keine abschließende Entscheidung über die Freigabe treffen wollen, da es noch ungelöste nationale Sicherheitsbedenken gebe. Dem US-Präsidenten empfahl die Behörde, keine Freigabe zu erteilen. Obama habe nun 15 Tage Zeit für die Entscheidung.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte im Oktober eine bereits erteilte Genehmigung des Vorhabens zurückgezogen. Auslöser sollen amerikanische Geheimdienste gewesen sein. Sie haben Sicherheitsbedenken, weil die Produkte von Aixtron auch militärisch eingesetzt werden könnten. Das Unternehmen stellt Produktionsmaschinen für die Chipindustrie her.