Wirtschaft

Einer der erfolgreichsten und schillerndsten Deutschen

Aufstieg Reinhold Würths Leben könnte in Hollywood erdacht sein: 1954 stirbt sein Vater Adolf. Der 19-jährige Reinhold übernimmt die Schraubenhandlung und entwickelt sie zum Konzern. Würth wird zum „Schraubenkönig“ und einer der zehn reichsten Deutschen. Sein Imperium: rund 71.000 Mitarbeiter, Präsenz in mehr als 80 Ländern mit über 400 Gesellschaften. Dem Kerngeschäft mit den Schrauben ist der Ehrenprofessor und mehrfache Ehrendoktor treu geblieben: als selbst ernannter „führender Spezialist im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial“.

Kunst Das kulturelle Engagement des 81-Jährigen ist das zweite Standbein. Seine Sammlung umfasst 17.000 Werke – von Max Beckmann über Edvard Munch und Emil Nolde bis Pablo Picasso.

Familie Seit 60 Jahren ist Würth mit seiner Frau Carmen verheiratet. Sie leben auf Schloss Hermersberg unweit des Firmensitzes. Sie haben drei Kinder.