Kundenärger

Software-Panne bei Targobank soll weitgehend behoben sein

Wie viele der vier Millionen Kunden der Targobank von den Problemen betroffen waren, ist bisher unklar.

Wie viele der vier Millionen Kunden der Targobank von den Problemen betroffen waren, ist bisher unklar.

Foto: imago stock&people / imago/Rüdiger Wölk

Ein Datenübertragungsfehler hat für falsche Kontostände bei Bankkunden gesorgt. Laut Targobank ist der Fehler nun größtenteils behoben.

Düsseldorf.  Die Software-Panne bei der Targobank, die am Mittwoch für ein Durcheinander auf Kundenkonten gesorgt hatte, ist nach Angaben des Unternehmens weitgehend behoben. „Der überwiegende Teil der Korrekturen ist mittlerweile erfolgt“, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. In weiteren Buchungsläufen würden noch restliche Differenzen korrigiert. Die Künden müssten nicht aktiv werden.

Der Banksprecher betonte, ein Hackerangriff könne als Ursache für die Panne ausgeschlossen werden. „Ursache ist ein interner Datenübertragungsfehler, der in der Nacht vom 1. auf den 2. November entstanden ist.“

Es kam zu Fehlbuchungen

Die technischen Probleme hatten für Unruhe bei Kunden gesorgt. Teilweise waren Kontostände falsch angezeigt worden. Außerdem kam es zu Fehlbuchungen. Wie viele Kunden von den Fehlern betroffen waren, teilte die Bank zunächst nicht mit.

Die Targobank ist nicht das erste Geldinstitut, dass mit einer derartigen IT-Panne für Schlagzeilen sorgt. Bereits im Juni und September machten Kunden der Deutschen Bank ähnliche Erfahrungen. (dpa)