Wirtschaft

Der Werkzeugkasten der EZB

DieEuro-Schuldenkrise bekämpft die EZB unter anderem mit:

Niedrigen Zinsen: Mittlerweile liegt der Leitzins, zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB Geld leihen können, beim Rekordtief von null Prozent.

Strafzinsen: 0,4 Prozent Zinsen müssen die Banken zahlen, wenn sie bei der EZB Geld parken. Das soll die Kreditvergabe ankurbeln.

Geldspritzen: Die EZB unterstützt Banken mit Notkrediten zu Mini-Zinsen.

Kauf von Anleihen: Im Mai 2010 begann die EZB erstmals mit dem Kauf von Staatsanleihen. Das soll den Anstieg der Renditen von Anleihen angeschlagener Euroländer bremsen. Bis Anfang 2012 hat die EZB Staatspapiere für rund 220 Milliarden Euro gekauft.

Quantitative Easing: Seit 2015 druckt die EZB quasi selbst Geld und kauft damit Staats- und Unternehmensanleihen. Inzwischen werden pro Monat 80 Milliarden Euro auf diesem Weg in den Markt gepumpt – bis März 2017 soll das Programm laufen.