„AirPods“

Apple verschiebt Verkaufsstart der drahtlosen Mini-Ohrhörer

Apple will die drahtlosen „AirPods“-Ohrhörer später auf den Markt bringen als geplant. Der Verkauf sollte bereits im Oktober starten.

Die drahtlosen „AirPods“ sollen ich besonders reibungslos mit Apple-Geräten verbinden.

Die drahtlosen „AirPods“ sollen ich besonders reibungslos mit Apple-Geräten verbinden.

Foto: © Beck Diefenbach / Reuters / REUTERS

Cupertino.  Apple hat den Verkaufsstart seiner groß angekündigten drahtlosen „AirPods“-Ohrhörer verschoben. „Wir glauben nicht daran, ein Produkt auf den Markt zu bringen, bevor es fertig ist. Und wir brauchen ein wenig mehr Zeit, bevor die AirPods bereit für unsere Kunden sind“, erklärte Apple am Mittwoch.

Ein neuer Starttermin wurde nicht genannt. Bei der Vorstellung Anfang September war ein Verkaufsbeginn im Oktober angekündigt worden. Zu den Gründen der Verzögerung machte Apple keine Angaben.

Die kleinen Ohrstöpsel ohne Kabel sollen sich besonders reibungslos mit Apple-Geräten verbinden und haben auch ein Mikrofon für Telefonate und die Bedienung der Assistentin Siri. Nach der Präsentation zusammen mit dem neuen iPhone 7 wurden lediglich einige Vorseriengeräte für Tests an Journalisten verteilt.

Neue MacBooks erwartet

Apple wird am heutigen Donnerstag voraussichtlich nach mehr als einem Jahr seine Notebook-Modellpalette auffrischen. Ab 19 Uhr (MESZ) werden in der Firmenzentrale in Cupertino Neuheiten des Unternehmens vorgestellt, erwartet werden vor allem neue Geräte der Notebook-Reihe MacBook Pro.

Laut jüngsten Medienberichten soll dabei unter anderem die obere Leiste von Funktions-Knöpfen durch ein berührungsempfindliches Feld ersetzt werden, auf dem je nach Anwendung verschiedene Buttons eingeblendet werden.

Fingerabdruck-Sensor für Apple Pay

Auf dieser Leiste könne auch ein Fingerabdruck-Sensor für die Nutzung des Bezahldienstes Apple Pay bei Einkäufen im Web Platz finden, hieß es zuletzt. Der Service ist zwei Jahre nach dem Start in den USA in Westeuropa bisher in Großbritannien, Frankreich und der Schweiz verfügbar, am Dienstag wurde der Start in Spanien „in den nächsten Monaten“ in Aussicht gestellt. (dpa)