Gewerkschaft

IG Metall besorgt über Zustand des Sozialstaates

Frankfurt/Berlin. Die Gewerkschaft IG Metall hat die Verfasstheit des deutschen Sozialstaates kritisiert. Deutschland sei nicht mehr in der Lage, die sozialen Verwerfungen und Ungerechtigkeiten auszugleichen, sagte der Erste Vorsitzende der Gewerkschaft, Jörg Hofmann. Es brauche ein neues Miteinander von gesetzlichen Regelungen, Tarifverträgen und betrieblicher Mitbestimmung. Als Beispiel nannte er die Arbeitszeit, die selbstbestimmt und mitbestimmt organisiert werden müsse. Der Gesetzgeber müsse dazu Mindestanforderungen formulieren.