Geldanlage

Vier von zehn Sparern erwarten Einführung von Strafzinsen

Frankfurt/Main. Ein großer Teil der deutschen Sparer macht sich auf Strafzinsen gefasst. 40 Prozent fürchteten, dass sie auf Sparguthaben künftig Zinsen an die Bank zahlen müssten. Zu diesem Ergebnis kommt das „Anlage-Barometer“ der Deutschen Börse, für das das Forschungsinstitut Emnid Anfang Oktober 1004 Bundesbürger befragt hatte. Nur wenige Sparer zögen aber Konsequenzen und schichteten ihr Kapital auf alternative Anlagen um: 37 Prozent wollten demnach frei verfügbares Kapital immer noch in Spareinlagen anlegen – das seien jedoch neun Prozent weniger als bei der entsprechenden Umfrage im Februar.